Bachelor- und Master-Abschlüsse flexibel von Zuhause erlangen.
Das ist das MastersPortal ABC. Das Glossar um Begriffe weiter zu erklären. Manche Begriffe haben in verschiedenen Ländern unterschiedliche Bedeutungen. Wir bemühen uns deswegen, den besten Kompromiss für den europäischen Raum zu finden und im Portal die Begriffe einheitlich nach diesem ABC zu verwenden.
Der erste akademische Grad, der von Hochschulen nach Abschluss einer wissenschaftlichen Ausbildung vergeben wird.
Ein Bachelor-Studiengang hat meist eine Regelstudienzeit von sechs Semestern, kann aber auch sieben oder acht Semester (also drei bis vier Jahre) dauern. Daran kann ein vertiefender Master-Studiengang anschließen, in Ausnahmefällen bereits die Promotion.
Der Begriff Bologna-Prozess bezeichnet ein politisches Vorhaben zur Schaffung eines einheitlichen und kompatiblen europäischen Hochschulwesens (EHEA) bis zum Jahr 2010.
Eines der bekanntesten Resultate des Bologna-Prozesses ist die Definition eines Systems von drei aufeinander aufbauenden Zyklen in der Hochschulbildung. Diese Zyklen werden in der Bergen-Deklaration durch ein grobes Rahmenwerk von Qualifikationen und ECTS-Credits definiert.
Die tatsächliche Benennung der Zyklen bleibt offen. Wie die jeweiligen akademischen Grade genannt werden (Bachelor, Bakkalaureat, Licence, Laurea ...), hat keinen Einfluss auf ihre Kompatibilität zum Rahmenwerk; ein Zwang zur Umbenennung besteht daher nicht.
Der Doktor ist der höchste akademische Grad. Der akademische Doktorgrad (das Doktorat) wird durch die Promotion an einer Hochschule erlangt. Die Promotion beruht auf einer selbständigen wissenschaftlichen Arbeit, der Dissertation, und einer mündlichen Prüfung. Üblicherweise dauert die Promotion 3-5 Jahre.
Das European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS) soll sicherstellen, dass die Leistungen von Studenten an Hochschulen des Europäischen Hochschulraumes vergleichbar und grenzüberschreitend anrechenbar sind. Dies ist möglich durch den Erwerb von Leistungspunkten (engl. Credit Points), das sind Anrechnungseinheiten, die in der Hochschulausbildung durch Leistungsnachweise erworben werden. Für ein erfolgreich absolviertes Modul vergibt die Hochschule Leistungspunkte (LP) bzw. Credit Points (CP), die der durchschnittlichen Arbeitslast des Studiums ("work load") und der einzelnen Module Rechnung tragen sollen. Grundlage für die Vergabe von Credit Points nach ECTS-Standard ist die Annahme eines Arbeitsaufwandes von 1500 - 1800 Stunden pro akademischem Jahr, der sich in 60 CP ausdrückt. Ein Leistungspunkt entspricht daher 25 bis 30 Arbeitsstunden.
Der Europäische Hochschulraum (EHEA - European Higher Education Area) ist der durch die Bologna-Erklärung definierte Hochschulraum von ganz Europa. Der Europäische Hochschulraum hat den Zweck eine vergleichbarere, wettbewerbsfähigere Hochschulausbildung sowie eine angepasstere Hochschulforschung in Europa zu ermöglichen.
Die Europäische Union (EU) ist ein aus 27 europäischen Staaten bestehender Staatenverbund. Als supranationaler Zusammenschluss souveräner Staaten besitzt die EU eigene Souveränitätsrechte. Mitglieder sind: Belgien, Italien, Rumänien, Bulgarien, Lettland, Schweden, Dänemark, Litauen, Slowakei, Deutschland, Luxemburg, Slowenien, Estland, Malta, Spanien, Finnland, Niederlande, Tschechien, Frankreich, Österreich, Ungarn, Griechenland, Polen, Vereinigtes Königreich, Irland, Portugal, Republik Zypern
Der Europäische Wirtschaftsraum (EEA - European Economic Area) bezeichnet das Abkommen, welches die Mitgliedsstaaten der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) und die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) geschlossen haben. Es dehnt den Binnenmarkt der Europäischen Gemeinschaft auf Island, Liechtenstein und Norwegen aus. Auf Grund der Mobilitätsvereinbarung zwischen der Schweiz und dem EWR gelten für Schweizer i.d.R. die selben Studiengebühren wie für Studenten aus EWR-Ländern. Dementsprechend wird die Schweiz für diesen Zweck als "Teil" des EWR angesehen.
Eine Form des Lernens und Studierens, bei der Studenten für sich und zu Hause mit der Universität und anderen Studenten kommunizieren. Genutzt werden dafür E-Mails, Chattrooms, Diskussionsforen, Videokonferenzen, andere Formen der computerunterstützten Kommunikation als auch klassische Methoden der Zusendung von Unterrichtsmaterial zum Selbststudium.
Der Graduate Management Admission Test, besser bekannt unter der Abkürzung GMAT, ist ein weltweit standardisierter Test, um die Eignung für betriebswirtschaftliche Studiengänge zu messen (englisch "Business Schools"). Das Testergebnis wird von mehr als 1500 öffentlichen und privaten Universitäten und Colleges vor allem in den USA und Großbritannien als ein wichtiges Zugangskriterium für weiterführende Studien (englisch "graduate") z. B. zum Master of Business Administration (MBA) herangezogen.
Akademische Grade (engl. Degree) sind ein System von Würden, die von Hochschulen aufgrund eines abgeschlossenen Studiums oder aufgrund einer besonderen wissenschaftlichen Leistung vergeben werden. Ein akademischer Grad wird nach einem mit Hochschulprüfung abgeschlossenen Studium durch eine Urkunde verliehen.
Ein postgraduales, oder einfach graduiertes Studium, ist eines, das ein vorhergehendes erfolgreich abgeschlossenes Studium (in der Regel grundständiges Studium) voraussetzt. Ziel eines postgradualen Studiums ist in der Regel ein weitererer akademischer Grad, kann aber auch die Weiterbildung ohne weiteren akademischen Grad oder die Vorbereitung auf eine ergänzende Staatsprüfung sein.
Graduate Record Examination (GRE) ist ein standardisierter Test zur Aufnahme in US-amerikanische Graduate Schools, ähnlich dem GMAT. Die Tests werden beide vom US-amerikanischen Educational Testing Service entworfen und haben das gleiche Format, allerdings richtet sich das GMAT an ältere Schüler als der GRE.
Als grundständiges Studium (undergraduate studies) werden Studiengänge bezeichnet, die zu einem ersten Hochschulabschluss führen (Bachelor).
Das International English Language Testing System (IELTS) ist ein Sprachtest, der die Fähigkeiten einer Person in der englischen Sprache ermittelt. IETS testet "International English", British English, American English und andere Varianten. Weltweit gibt es ungefähr 300 Testzentren. Es gibt 48 Testtermine pro Jahr. Je nach Bedarf bietet jedes Testzentrum vier Termine pro Monat an.
Der Master of Arts (M.A.) wird nach einem ein- bis zweijährigen Vollzeit- oder berufsbegleitenden Studium verliehen. Studienvoraussetzung ist ein Bachelor-Abschluss oder ein Abschluss in einem traditionellen, einstufigen Studiengang (Magister, Diplom, Erstes Staatsexamen in Rechtswissenschaften oder Lehramtsstudium; Abschluss in Medizin). Je nach Ausrichtung kann ein Masterstudiengang der wissenschaftlichen Vertiefung des vorherigen Studiums oder der Erschließung neuer Wissensgebiete dienen. M.A. ist ebenfalls die Abkürzung für den früheren Abschluss Magister Artium, mit dem ein grundständiger Studiengang abgeschlossen werden konnte. Dieser Abschluss ist dem Master gleichwertig, allerdings sind die Grade nicht identisch oder austauschbar.
Der Master ist in vielen europäischen Staaten der zweite akademische Grad, den Studenten an Hochschulen als Abschluss einer wissenschaftlichen Ausbildung erlangen können. Je nach fachlicher Ausrichtung gibt es den Master in sieben verschiedenen Abschlussbezeichnungen z.B. Master of Arts (M.A.) oder Master of Science (M.Sc.).
Der Master of Business Administration (MBA) ist ein postgraduales Managementstudium, das alle wesentlichen Managementfunktionen abdecken soll. MBA ist auch die Bezeichnung für den durch dieses Studium erworbenen akademischen Grad. MBA's werden oft an privaten Institutionen unterrichtet und haben daher oft hohe Studiengebühren. Viele MBA-Programme verlangen Berufserfahrung.
Der Master of Science ist üblich in Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften. Je nach inhaltlicher Ausrichtung des Studiengangs kann der Master of Science auch in Wirtschaftswissenschaften und Ingenieurwissenschaften verliehen werden. Außerdem kann er in Studiengängen der Medizin vergeben werden, die nicht mit dem Staatsexamen abschließen. Der Master of Science kann an einen Bachelor of Science angeschlossen werden. In besonderen Fällen kann als Zugangsvoraussetzung auch ein vorangegangener Bachelor of Arts oder Bachelor of Engineering anerkannt werden.
Der Ph. D. (Doctor of Philosophy), ist im anglo-amerikanischen Studiensystem die Entsprechung des Doktorgrades. Er wird verliehen nach einem postgradualen Studium, einer ausgedehnten Forschungsarbeit zu einem Thema und einer entsprechenden schriftlichen Doktorarbeit. Die Forschungsarbeit muss vor einem Komitee verteidigt werden. Dafür beträgt die übliche Dauer drei bis vier Jahre. Trotz des Wortlauts handelt es sich beim Ph. D. in aller Regel nicht um den Doktor der Philosophie.
Siehe Graduiertes Studium
Research programme ist das Gegenstück zu Taught programme. Es wird in Großbritannien zwischen sogenannten Research Masters und Taught Masters unterschieden. Ein Research programme zielt in der Regel darauf ab, Vorbereitung der Studenten auf eine akademische Laufbahn (z. B. Verfolgung eines PhD). Forschungsprogramme bestehen aus einer relativ großen Menge an Methodik-Kursen, einzelnen Forschungsprojekten und Veröffentlichungen.
Taught programme ist das Gegenstück zu Research programme. Es wird in Großbritannien zwischen sogenannten Taught Masters und Research Masters unterschieden. Ein Taught programme besteht im Allgemeinen aus größtenteils traditionellen Vorlesungen, Prüfungen und Aufgaben.
TOEFL (Test of English as a Foreign Language) ist ein Sprachtest von Englisch als Fremdsprache und bewertet die Fähigkeit, Standard American English auf Hochschulniveau zu benutzen und zu verstehen. Er ist für Hochschulbewerber, bei denen Englisch keine Muttersprache ist und ist in vielen englischsprachigen Colleges und Universitäten Zulassungsvoraussetzung. Ein TOEFL-Ergebnis ist für zwei Jahre gültig und wird danach aus der offiziellen Datenbank gelöscht. Der Test ist Internet-basiert. Siehe www.ets.org /toefl.