| Bewerbungsfrist: | September 30 | ||
| Jährliche Studiengebühr: | Gratis - | ||
| Location: | Berlin / Deutschland / Karte anzeigen ▾ Karte ausblenden ▴ | ||
| Dauer: | 18 Monate | Beginn: | Oktober |
| Unterrichtsform: |
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| Studienart: |
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| Sprachen: | Deutsch | ||
Am Beispiel der historischen Entwicklung Deutschlands nach 1945 werden die heute wirksamen Interessen und ihre Interpretationen, die Ideologien und sozialen Strukturen, das geltende Recht und die politischen Institutionen, die Macht- und Geschlechterverhältnisse sowie die normativen Vorstellungen von Legitimität und Zumutbarkeit, von Freiheit, Demokratie, Gerechtigkeit und Frieden in ihrer geschichtlichen Bedingtheit analysiert und die Zusammenhänge von Vergangenheit und Gegenwart gedeutet.
Der weiterbildende Studiengang vermittelt, dass Zeitgeschichte in einem doppelten Sinne Bedeutung für die Gegenwart gewinnt. Zum einen für das politische System und seine Strukturen, die historisch geworden und in die historischen Erfahrungen eingeflossen sind und deren spezifische Ausprägungen immer auch als Antworten auf historische Erfahrungen interpretiert werden können. Zum anderen für die Mentalitäten von Individuen und Gruppen, die, als sozial geprägte Einstellungen und Orientierungen, Ergebnisse milieuspezifischer Verarbeitung von geschichtlich-politischen Erfahrungen sind.
Absolventinnen und Absolventen verfügen über vertiefte wissenschaftliche Kenntnisse und weiterführende berufsqualifizierende Kompetenzen mit Schwerpunkten in den Bereichen Politik und Zeitgeschichte.
Aufbau und Ablauf des Studiums regelt die Studienordnung. Sie enthält detaillierte Beschreibungen der Inhalte und Qualifikationsziele jedes einzelnen Moduls und einen exemplarischen Studienverlaufsplan. Die Prüfungsordnung definiert Art und Anforderungen der Prüfungsleistungen der Module und der Master-Prüfung. In den Ordnungen sind die Leistungspunkte (LP) für jedes Modul bzw. jede Veranstaltung sowie der Arbeitsaufwand in Zeitstunden für das gesamte Studium angegeben.
Die Masterarbeit soll zeigen, dass die Studierenden in der Lage sind, eine Forschungsaufgabe mit wissenschaftlichen Methoden selbstständig zu bearbeiten und darzustellen. Nach erfolgreichem Abschluss des Studienprogramms wird der Hochschulgrad Master of Arts (M.A.) verliehen.
Module des Studiengangs
* Grundlagen zur Erfassung, Darstellung und Umsetzung zeitgeschichtlicher Themen
* Der Zusammenbruch des Nationalsozialismus und internationale Rahmenbedingungen nach 1945
* Auf dem Weg zur Gründung der beiden deutschen Staaten
* Geschichte und Strukturen der DDR von 1949 bis 1990
* Geschichte und Strukturen der Bundesrepublik Deutschland von 1949 bis 1990
* Innerdeutsche Beziehungen, Vereinigungs- und Transformationsprozesse
* Die Rolle Deutschlands im erweiterten Europa
Für den Zugang zum weiterbildenden Studiengang müssen Bewerberinnen und Bewerber die folgenden Voraussetzungen nachweisen:
* Bachelorabschluss oder gleichwertiger anderer Hochschulabschluss.
Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt.
Bewerberinnen und Bewerber, deren Muttersprache nicht Deutsch ist und die ihren Studienabschluss an einer ausländischen Universität oder gleichgestellten Einrichtung erworben haben, müssen den Nachweis der erforderlichen Sprachkenntnisse für den Studiengang oder eines gleichwertigen Kenntnisstandes gemäß der Ordnung für die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerberinnen und -bewerber an der Freien Universität Berlin erbringen.
Für die Auswahlentscheidung können gegebenenfalls weitere Kriterien wie z.B. Sprachkenntnisse oder einschlägige berufspraktische Erfahrungen sowie ein Auswahlgespräch herangezogen werden. Ausführliche Informationen, insbesondere zum Zulassungsverfahren enthält die Satzung zur Vergabe von Studienplätzen für den weiterbildenden Studiengang Politik und deutsche Nachkriegsgeschichte.
| Benötigter Abschluss: | Bachelor |
| Benötigte Berufserfahrung | Nicht angegeben |
You can contact Uwe Hillmer to ask a question about Politik und deutsche Nachkriegsgeschichte at Freie Universität Berlin.
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