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Internationale Beziehungen, M.A.

Free University of Berlin, Gemeinsame Masterprogramme Mehrerer Hochschulen Mit Beteiligung der Freien Universität Berlin

Disziplinen:
  • Politikwissenschaft & Internationale Beziehungen

Quick facts

Land: Germany
Stadt: Berlin
Dauer: 24 Monate
Beginn: Oktober
Bewerbungsfrist: February 1
Studienart:
  • Vollzeit
Features:
  • Anschliessend
Unterrichtsform:
  • Lehrorientiert
Sprachen Englisch  Deutsch 
Jährliche Studiengebühr: Gratis

Programmbeschreibung

Der Masterstudiengang Internationale Beziehungen ist ein konsekutiver Masterstudiengang. Er zeichnet sich durch ein innovatives Konzept, eine qualitativ hochwertige Lehre und eine überzeugende internationale Ausrichtung aus.

Der Master-Studiengang Internationale Beziehungen ist ein konsekutiver bilingualer Studiengang. Die Internationalen Beziehungen sind ein Teilbereich der Politikwissenschaften, die damit Grundlage des Programms sind. Der Master-Studiengang "Internationale Beziehungen" wird gemeinsam von der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Universität Potsdam angeboten. Die Studierenden besuchen Seminare und Vorlesungen an allen beteiligten Universitäten. Die Hälfte der Kern-Veranstaltungen findet in deutscher Sprache statt, die andere Hälfte wird in englischer Sprache angeboten.

Das Studium beginnt nur im Wintersemester. Die Regelstudienzeit beträgt vier Semester. Ein dreimonatiges Vollzeit-Berufspraktikum sowie ein einsemestriges Auslandsstudium sind Teil des Studiengangs. Nach erfolgreichem Studienabschluss wird den Studierenden der akademische Grad "Master of Arts" (M.A.) verliehen.

Als "Internationale Beziehungen" wird diejenige Teildisziplin der Politikwissenschaft bezeichnet, die sich mit den Außenbeziehungen von Staaten (Außenpolitik), den Beziehungen zwischen den Staaten (internationale Politik) und denen zwischen den Gesellschaften in verschiedenen Staaten (transnationale Politik) beschäftigt. Diese Disziplin erforscht die Entstehungsbedingungen und Wirkungen von Ordnung und Institutionen auf bilateraler, regionaler und globaler Ebene.
Der Master-Studiengang "Internationale Beziehungen" hat dabei insbesondere die Problemfelder "Kooperation und Konflikt", "Sicherheit und Ordnung", "Globalisierung und Entwicklung" und "Transformation und Demokratisierung" insbesondere nach dem Ende des Ost-West-Konflikts zum Thema. Zusätzlich ist der Studiengang durch eine intensive Spezialisierung im Bereich regionaler Politikanalyse (Naher Osten, Nord-Amerika/transatlantische Beziehungen, Lateinamerika, Osteuropa/Russland, Asien/China) gekennzeichnet.

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Inhalte

Alle Studierenden im Masterstudiengang Internationale Beziehungen müssen im Laufe ihres gesamten Studiums mindestens ein Auslandssemester absolviert haben. Dazu verfügt das Programm über ein weit reichendes Netz an Partneruniversitäten und Austauschprogrammen. Die Studierenden können sich darüber hinaus selbstverständlich auf "eigene Faust" ihr Auslandsstudium in einer Universität ihrer Wahl im Ausland organisieren. Auch dabei stehen ihnen die Programmkoordinatorin und andere Stellen gerne zur Seite.

Den Studierenden im Master-Studiengang Internationale Beziehungen stehen zahlreiche Programmplätze an ausländischen Universitäten im Rahmen von ERASMUS/SOKRATES und verschiedenen Direktaustauschprogrammen zur Verfügung. Darüber hinaus bemühen sich die Programmverantwortlichen laufend um den Auf- und Ausbau eines eigenen Kooperationsnetzes speziell für den Master-Studiengang. Dies betrifft sowohl die Einrichtung internationaler Dual-Degree-Programme im Fach Internationale Beziehungen als auch den Studierendenaustausch (non-degree-Austausch).

Seit dem Studienjahr 2005/06 bieten die Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin und die Universität Potsdam außerdem gemeinsam mit ausländischen Partnerhochschulen zwei internationale Dual Degree Programme im Fach Internationale Beziehungen an. Kooperationspartner sind das Institut d´Etudes Politiques de Paris (Sciences Po) sowie das Moskauer Staatliche Institut für Internationale Beziehungen (MGIMO) beim Außenministerium der Russischen Föderation. Die integrierten Studienprogramme bieten Studierenden die Möglichkeit, innerhalb von zwei Jahren sowohl einen deutschen als auch einen russischen oder französischen Master-Abschluss zu erwerben. Zulassungsvoraussetzung für beide Programme ist die Zulassung in einem der beteiligten Master-Studiengänge.

Weitere Kooperationen umfassen beispielsweise das Institute d´Etudes Politiques in Grenoble, die Elliott School of International Affairs der George Washington University (Washington, DC) sowie eine in der Aufbauphase befindliche Kooperation mit der Maxwell School of Citizenship and Public Affairs an der Syracuse University.

Praktika Im Verlauf des Masterstudiums müssen die Studierenden des Masterstudiengangs ein fachrelevantes Berufspraktikum im Umfang von insgesamt mindestens drei Monaten absolvieren, das durch ein Kolloquium begleitet wird und zu dem ein Praktikumsbericht zu verfassen ist. Diese Leistung wird durch einen entsprechenden Nachweis bestätigt.

Das Praktikum soll den Studierenden einen Einblick in mögliche Berufs- und Tätigkeitsfelder eröffnen, sie mit den Anforderungen in der Praxis konfrontieren und eine Überprüfung der bisherigen im Studium erworbenen Kenntnisse ermöglichen. Damit üben die Praktikanten eine wichtige Orientierungsfunktion für eine realitätsgerechte Ausrichtung des Masterstudiengangs aus.
Eine Aufteilung des Praktikums in inhaltliche sinnvolle Abschnitte ist möglich. In Ausnahmefällen kann der Prüfungsausschuss die Zeit einer anderen gleichwertigen praktischen Tätigkeit als Praktikum anerkennen. Eine Berufsausbildung gilt als äquivalent für das Praktikum. Die Anerkennung einer Berufsausbildung erfolgt durch Vorlage des Ausbildungszeugnisses beim zuständigen Prüfungsausschuss (die Abfassung eines Praktikumsberichtes ist hier nicht erforderlich).
Die Beschaffung einer Praktikumsstelle obliegt den Studierenden. Bei der allgemeinen Vorbereitung des Praktikums, der Auswahl von geeigneten Praktikumsgebern und der Vermittlung von Praktikumsplätzen geben die fachlich zuständigen Praktikumsbeauftragten und die Lehrenden im Master-Studiengang Internationale Beziehungen den Studierenden Beratung und Hilfestellung.
Die Tätigkeiten während des Praktikums sollen sich nicht auf das bloße Kennenlernen und die passive Beobachtung von Arbeitsbereichen beschränken. Vielmehr kommt es darauf an, dass die Praktikanten/Innen nach einer entsprechenden Einarbeitungszeit mit konkreten Aufgabenstellungen betraut werden, um sich mit den tatsächlichen Arbeitsweisen der jeweiligen Organisationen oder Institutionen vertraut machen zu können. Es ist wünschenswert, dass die Praktikanten/Innen nach einer Einführung in die Aufgaben und Inhalte ihrer Arbeit fachlich und persönlich so in das Organisationsgefüge und die Arbeitsstrukturen integriert werden, dass sie im Rahmen ihres Arbeitszusammenhangs teilweise selbstständige und eigenverantwortliche Arbeiten zu übernehmen vermögen.

Anforderungen

Die Zulassungsvorraussetzungen in der Zusammenfassung:

* Studienabschluss: ein Bachelor- oder ein gleichwertiger berufsqualifizierender Abschluss des Studiums in einem für das Studium im Master-Studiengang Internationale Beziehungen wesentlichen Fach (v.a. sozialwissenschaftliche Fächer) an einer Universität oder einer nach Landesrecht gleichgestellten Hochschule im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes oder der Nachweis eines gleichwertigen (ausländischen) Abschlusses.
An der Universität Potsdam können an die Stelle des ersten berufsqualifizierenden Studienabschlusses durch Entscheidung des Prüfungsausschusses gleichwertige Studien- und Prüfungsleistungen in einem anderen Studiengang treten, die in einem Studium von mindestens drei Jahren Dauer erbracht wurden (siehe unten);


* Englischkenntnisse: Bei Bewerberinnen und Bewerbern, deren Muttersprache nicht Englisch ist, der Nachweis von Englischkenntnissen entsprechend dem Cambridge Certificate of Proficiency oder Nachweis gleichwertiger Englischkenntnissen.


* Deutschkenntnisse: Bei Bewerberinnen und Bewerbern, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, der Nachweis von Deutschkenntnissen durch Bestehen der deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) oder gleichwertige Nachweise.

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