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Biotechnologie – (M.Sc.)

Karl-Franzens University of Graz

Naturwissenschaftliche Fakultät
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Disziplinen:
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Bewerbungsfrist: Sommersemester: March 19 (EU); February 1(Non EU); Wintersemester: October 23 (EU); September 1(Non EU)
Jährliche Studiengebühr: Gratis ≈ € 726 (nicht-EW)
Location: Graz / Österreich / Karte anzeigen ▾ Karte ausblenden ▴
Dauer: 24 Monate Beginn: März, Oktober
Unterrichtsform:
  • Lehre
Studienart:
  • Vollzeit
Sprachen: Deutsch 
15.453815,47.086546

Lage Karl-Franzens University of Graz

Biotechnologie ist eine der Schlüsseltechnologien dieses Jahrhunderts und beschäftigt sich mit der Nutzung von Biosystemen zur Realisierung von Anwendungen in Industrie, Landwirtschaft, Umwelt und Medizin. Biotechnologie stellt somit ein stark interdisziplinär orientiertes Fachgebiet dar. Die AbsolventInnen des Masterstudiums Biotechnologie sind in der Lage, wissenschaftliche Fragestellungen der Biotechnologie in interdisziplinär integrierter Weise selbständig zu lösen. Die Ausbildung dient in erster Linie der Berufsvorbildung für Grundlagen- und angewandte Forschung, sowie der industriellen Betriebspraxis der biotechnologisch orientierten Produktionsprozesse. Schwerpunkte der Ausbildung beruhen auf zwei grundlegenden Säulen:

* Vermittlung der molekularen Kompetenzen zur technologischen Aufbereitung von Biosystemen (Engineering von Biosystemen).
* Vermittlung der prozesstechnischen Kompetenzen zur Entwicklung und zum Betrieb von biotechnologischen Anwendungen und Verfahren.

Vorwiegende Zielbereiche dieser Ausbildung sind die industrielle Biotechnologie, die chemische und pharmazeutische Industrie, Lebensmittelindustrie, Umwelttechnologie sowie Medizin. Absolventinnen und Absolventen können eigenständig Experimente und Analysen planen und durchführen, weisen eine ausgeprägte Problemlösungskompetenz in Forschung und technologischer Entwicklung, sowie die Fähigkeit vorhandene Lösungsansätze einer kritischen Prüfung zu unterziehen, auf.

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, sollen AbsolventInnen des Masterstudiums Biotechnologie aufbauend auf einem Bachelorstudium mit geeigneter fachlicher Ausrichtung eine vertiefte Ausbildung in den aktuellen und zukunftsorientierten Bereichen der Molekularen Biotechnologie, der Umwelt- und Lebensmitteltechnologie, der Enzymtechnologie und Biokatalyse sowie der Bioprozesstechnologie erhalten. Diese Ausbildung soll sowohl in Theorie als auch in Form von ausgedehnten praktischen Übungen den jeweiligen Stand der Wissenschaft vermitteln und zu selbständiger wissenschaftlicher Arbeit befähigen. Studierende haben die Möglichkeit, in Form von wählbaren Modulen ihre Interessen in verschiedenen Fachbereichen zu vertiefen.

Internationalität

Zu einer erfolgreichen Tätigkeit in der beruflichen Praxis ist die Verwendung der englischen Sprache in Wort und Schrift als "Lingua Franca" in Wissenschaft, Technik und Wirtschaft von grundlegender Bedeutung. Dieser Umstand wird durch Einbeziehung der englischen Sprache als Unterrichtssprache in geeigneten Lehrveranstaltungen und durch Förderung von Aus-landsaufenthalten berücksichtigt. Die Absolvierung eines Auslandsaufenthalts wird für das zweite oder dritte Studiensemester empfohlen.

Qualifikationsprofil

AbsolventInnen des Masterstudiums Biotechnologie werden in der Grundlagenforschung und ange-wandten Forschung im akademischen und industriellen Bereich in leitender Funktion ihre Betätigung finden. Sie sind in der Lage, selbstständig integrierte Problemlösungen auf den Gebieten der moleku-laren Biotechnologie und der Bioprozesstechnik durchzuführen. Entsprechende Arbeitsplätze sind insbesondere in der industriellen Biotechnologie, der Chemieproduktion mit biokatalytischen Verfah-ren, der pharmazeutischen Forschung, der Lebensmitteltechnologie, der Umweltbiotechnologie und im Agrarsektor, sowie in einschlägigen universitären und nicht-universitären Forschungsinstitutionen und Behörden bzw. Einrichtungen des öffentlichen Bereiches zu finden.

Kenntnisse und Fähigkeiten

AbsolventInnen des Masterstudiums Biotechnologie verfügen über folgende Fähigkeiten:

* Fundiertes Wissen in molekularer und angewandter Biotechnologie, Bioprozesstechnik, Enzymologie und Enzymtechnik, Bioinformatik, Umwelt- und Lebensmittelbiotechnolo-gie, Zell- und Enzymengineering, Fermentations- und Aufarbeitungstechnik
* Ausgezeichnete Beherrschung von Arbeits- und Analysetechniken der Mikrobiologie, Molekularbiologie, Biochemie, Gentechnik, Enzymatik und Fermentationstechnik
* Selbständiges Planen und Durchführen von Experimenten nach dem neuesten Stand der Wissenschaft und Technik
* Umsetzung des theoretischen Wissens in die Beurteilung von Ergebnissen und das Er-kennen von Problemen und Alternativen
* Bereitschaft zum Erarbeiten neuer Strategien unter Einbeziehung und Beurteilung aktu-eller Forschungsergebnisse
* Fähigkeit zur Nutzung moderner Informationstechnologien
* Teamfähigkeit und soziale Kompetenz


Inhalte

Das Masterstudium Biotechnologie umfasst einen Studienabschnitt. Für die Lehrveran-staltungen sind insgesamt 90 ECTS-Credits vorgesehen, für die Masterarbeit werden insgesamt 30 ECTS-Credits veranschlagt.

Die Aufteilung des Aufwandes in ECTS-Credits im Masterstudium Biotechnologie:

* Prüfungsfacher 68
* Ergänzungsfächer 4
* Wahlfächer aus Wahlfachkatalog "Soft Skills" 6
* Freie Wahlfächer/Freie Wahllehrveranstaltungen 12
* Masterarbeit 30

Prüfungsfächer

Im Masterstudium Biotechnologie sind folgende Prüfungsfächer zu absolvieren:

* Molekulare Biotechnologie einschließlich Strukturbiologie und Bioinformatik 15
* Bioprozesstechnik einschließlich Biokatalyse und Enzymtechnologie 13
* Umwelt- und Lebensmittelbiotechnologie13
* Wahlfächer aus Wahlfachkatalog Biotechnologie 27

WahlfachkatalogeWahlfachkatalog Biotechnologie

Mindestens zwei Wahlfachblöcke (Module) im Umfang von je 8 ECTS-Credits (insgesamt 16 ECTS-Credits) sowie ein Projektlabor im Umfang von 6 ECTS-Credits aus dem Angebot des Wahlfachkatalogs Biotechnologie (Anhang II) müssen gewählt werden. Die nicht blockgebun-denen Wahlfächer können aus dem gesamten Angebot des Wahlfachkatalogs Biotechnologie gewählt werden. Dabei können auch einzelne Lehrveranstaltungen aus den nicht gewählten Wahlfachblöcken herangezogen werden.

Wahlfachkatalog Soft Skills

Lehrveranstaltungen im Umfang von mindestens 6 ECTS-Credits müssen aus dem im Anhang III beigefügten Wahlfachkatalog "Soft Skills" gewählt werden.

Freie Wahlfächer/Freie Wahllehrveranstaltungen

Freie Wahlfächer im Masterstudium Biotechnologie im Ausmaß von 12 ECTS-Credits können frei aus dem Lehrveranstaltungsangebot aller anerkannten in- und ausländischen Universitäten gewählt werden.

Besonders empfohlen werden Lehrveranstaltungen des Wahlfachkatalogs Biotechnologie so-wie aus den Masterstudien Biochemie und Molekulare Biomedizin, Molekulare Mikrobiologie, Chemie, Technische Chemie und Verfahrenstechnik. Außerdem werden Lehrveranstaltungen aus den Gebieten der Fremdsprachen, Kommunikationstechnik, Wissenschaftstheorie, Tech-nikfolgenabschätzung und Frauen- und Geschlechterforschung empfohlen. Auf das Kursange-bot des Zentrums für Soziale Kompetenz und der Sprachenzentren der Universität Graz, sowie des Interuniversitären Forschungszentrums für Technik, Arbeit und Kultur (IFZ) wird hingewie-sen. Jeder Semesterstunde (SSt) eines Freien Wahlfaches/einer Freien Wahllehrveranstaltung wird 1 ECTS-Credit zugeordnet, wenn im Prüfungsnachweis keine Zuordnung von ECTS-Credits ausgewiesen ist.

Masterarbeit

Das Thema der Masterarbeit muss sich thematisch aus den in § 5b definierten Prüfungsfächer

* Molekulare Biotechnologie einschließlich Bioinformatik und Strukturbiologie,
* Bioprozesstechnik einschließlich Enzymtechnologie und Biokatalyse
* Umwelt- und Lebensmittelbiotechnologie des Masterstudiums Biotechnologie ableiten. Über Ausnahmen entscheidet das zuständige studienrechtliche Organ.

Die Betreuung der Masterarbeit erfolgt entsprechend den Satzungen der KFU Graz bzw. der TU Graz. Für die Durchführung der Masterarbeit sind die letzten zwei Semester vorgesehen

Anforderungen

Derzeit gibt es keine Zulassungsverfahren.


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