Registrieren

Suche

und/oder

Detailsuche

Ähnliche Programme

Sozialpädagogik – (M.Phil.)

Karl-Franzens University of Graz

Umwelt-, Regional- und Bildungswissenschaftliche Fakultät
- Werbung -
- Werbung -
Disziplinen:
Found a mistake?
Bewerbungsfrist: Sommersemester: March 19 (EU); February 1(Non EU); Wintersemester: October 23 (EU); September 1(Non EU)
Jährliche Studiengebühr: Gratis ≈ € 726 (nicht-EW)
Location: Graz / Österreich / Karte anzeigen ▾ Karte ausblenden ▴
Dauer: 24 Monate Beginn: März, Oktober
Unterrichtsform:
  • Lehre
Studienart:
  • Vollzeit
Sprachen: Deutsch 
15.453815,47.086546

Lage Karl-Franzens University of Graz

Die Sozialpädagogik umfasst eine Vielzahl von theoretischen Positionen, Interventionsformen und Einrichtungen. Sie bietet den Menschen zusätzliche Anregungen, soziale Unterstützung und Hilfestel-lungen bei der Gestaltung und Bewältigung des Lebensalltages.

Sie setzt an sozialen Systemen an und hebt in ihren Analysen und Methoden - abhängig von Zielen und Rahmenbedingungen - den einzelnen Menschen, die Gruppe oder das Gemeinwesen hervor.

AbsolventInnen, welche das Masterstudium "Sozialpädagogik absolviert haben, sollten sich durch einen verantwortungsvollen Umgang mit sozialen, planerisch-organisatorischen und forschungsorientierten Kompetenzen auszeichnen, was sie besonders für konzeptive und leitende Tätigkeiten qualifiziert.

Die verschiedenen in der Ausbildung vermittelten Inhalte fördern dabei wissenschaftsorientiert die Fähigkeiten und das Wissen für eine theoriebezogene Analyse sozialpädagogischer Modelle, Prozesse und Institutionen, entwickeln Handlungskompetenzen hinsichtlich der Konzeption und Organisation von sozialpädagogischen Maßnahmen und Institutionen und schaffen Kompetenzen zur Erforschung und Entwicklung von sozialpädagogischen Projekten, Maßnahmen und Prozessen.

Im Rahmen des Masterstudiums Sozialpädagogik wird auch ein Spezialisierungsmodul in Inklusiver Pädagogik angeboten, welches wahlweise absolviert werden kann. Inklusion wird dabei als ein Prinzip gesehen, mit den heterogenen Entwicklungs-, Erziehungs- und Bildungsbedürfnissen von Menschen akzeptierend umzugehen, Partizipation insbesondere in Bezug auf Bildung, Kultur, Arbeit und Gesellschaft zu fördern und der sozialen Marginalisierung und Ausgrenzung entgegenzuwirken.

Nach erfolgreichem Abschluss dieses Spezialisierungsmoduls verfügen die Studierenden im Sinne einer Fachkompetenz über ein kritisches Verständnis für zentrale Theorien, Frage- und Problemstellungen sowie Denk- und Handlungskonzepte aus dem Bereich der Inklusiven Pädagogik. In Bezug auf ihre Forschungskompetenzen werden sie befähigt, Forschungsarbeiten aus diesem Bereich und seinen Nachbardisziplinen methodenkritisch zu analysieren und adäquate wissenschaftliche Methoden zur selbstständigen Beantwortung von Forschungsfragen einzusetzen. Die AbsolventInnen sind in multiprofessionellen interdisziplinären Teams in verschiedenen Arbeitsfeldern einsatzfähig.


Inhalte

Die Anerkennung von Lehrveranstaltungen und Prüfungen erfolgt auf Antrag
durch die Vorsitzende/den Vorsitzenden der Curricula-Kommission gemäß den
Richtlinien des Europäischen Systems zur Anerkennung von Studienleistungen
(European Credit Transfer System - ECTS).

Lehrveranstaltungen, Lehrveranstaltungsprüfungen und schriftliche Arbeiten
können auch in englischer Sprache als gängiger Wissenschaftssprache abgehalten
bzw. verfasst werden.

Behinderten Studierenden soll kein Nachteil aus ihrer Behinderung erwachsen.
Anträgen auf Genehmigung geeigneter Ersatzformen von Pflichtlehrveranstaltungen
(insbesondere bei Lehrveranstaltungen mit Exkursionen etc.) sowie auf abweichende
Prüfungsarten bzw. -methoden ist zu entsprechen, sofern nachgewiesen werden
kann, dass die Behinderung die Absolvierung der Lehrveranstaltung oder Prüfung in
der vorgesehenen Art und Form unmöglich macht oder erheblich erschwert. Es muss
gewährleistet sein, dass durch die Ersatzformen von Lehrveranstaltungen und/oder
Prüfungen das Ausbildungsziel erreicht werden kann.

Auf spezielle Wünsche von berufstätigen oder Kinder betreuenden Studierenden oder von Studierenden mit gleichartigen Betreuungspflichten zur zeitlichen Abhaltung von Lehrveranstaltungen und Prüfungen ist im Rahmen der Möglichkeiten Bedacht zu nehmen.

Studienspezifische Pflichtfächer, Lehrveranstaltungen, ECTSAnrechnungspunkte
und Semesterempfehlung

Die studienspezifischen Pflichtfächer im Masterstudium Sozialpädagogik sind in
einem für alle Studierenden verbindlichen Kernmodul und einem darauf aufbauenden
Spezialisierungsmodul nach Wahl organisiert. Sowohl im Kernmodul wie auch im
Spezialisierungsmodul werden fachspezifische theoretische Kompetenzen,
Handlungskompetenzen und Forschungskompetenzen vermittelt.

Das Kernmodul umfasst Pflichtlehrveranstaltungen im Umfang von 32 ECTSAnrechnungspunkten.
Die Absolvierung des Kernmoduls ist für alle Studierenden des Masterstudiums
Sozialpädagogik verpflichtend und Voraussetzung für die Aufnahme in die
Lehrveranstaltungen eines Spezialisierungsmoduls. Die Absolvierung des
Kernmoduls in den ersten beiden Semestern des Masterstudiums wird empfohlen.

Spezialisierungsmodule werden wahlweise für den zentralen Bereich der
Sozialpädagogik sowie für den Bereich der Inklusiven Pädagogik angeboten. Ein
Spezialisierungsmodul umfasst Pflichtlehrveranstaltungen im Umfang von 16 ECTSAnrechnungspunkten.

Die Absolvierung eines Spezialisierungsmoduls wird im dritten
und vierten Semester des Masterstudiums empfohlen.

Sowohl das Kernmodul wie auch die Spezialisierungsmodule umfassen folgende
Pflichtfächer:

1. Theoriebezogene Analyse von sozialpädagogischen Modellen, Prozessen und
Institutionen (20 ECTS-Anrechnungspunkte) Kompetenzen im Umgang mit theoretischen Modellen und in der theoriebezogenen Analyse von Aufgaben und Problemen, die bei sozialen und soziokulturellen Integrations- und Bewältigungsprozessen auftreten.

* Kennenlernen und analysieren von klassischen und aktuellen sozialpädagogischen Theoriekonzepten, um die Möglichkeit von weiterführenden Orientierungssystemen und Deutungsmustern zu erschließen.
* Einbeziehung von sozialisations-, devianz-, armuts- und modernisierungstheoretischen Perspektiven unter Beachtung von organisatorischen, ökonomischen und sozialpolitischen Aspekten.
* Erkennen und analysieren individueller und kollektiver Interessen, von Bedürfnissen und Problemen von Menschen in Umwelt und Lebensphasen, in sozialen Institutionen und Organisationsformen unter Einbeziehung theoretischer Konzeptionen und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen.
* Theoriebezogene Klärung eines professionellen sozialpädagogischen Verständnisses.

Sozialpädagogische Handlungskompetenzen (12 ECTS-Anrechnungspunkte)
Kompetenzen im Umgang mit Personen und sozialen Systemen und bei der
Gestaltung von sozialen Strukturen

* Konstruktive, partizipative und interkulturelle Bearbeitung von sozialen Aufgaben und Problemen im Sinne professioneller Dienstleistungen. Diese beziehen sich auf die Lösung von aktuellen Problem- und Konfliktsituationen, die Entfaltung des persönlichen und sozialen Potenzials, den Ausgleich von sozialen und gesellschaftlichen Defiziten und auf die Analyse und Beratung von Politik.
* Zielbezogenheit im Aufbau, in der Nutzung und in der Unterstützung von Maßnahmen, Projekten und Organisationen im Sinne einer bewussten Gestaltung sozial förderlicher Prozesse und Infrastrukturen.
* Kritische Förderung der Institutionalisierung Sozialer Arbeit, ihrer gesellschaftlichen, ökonomischen und rechtlichen Position und ihrer Professionalisierung.

Erforschung und Entwicklung von sozialpädagogischen Projekten, Maßnahmen und Prozessen (16 ECTS-Anrechnungspunkte) Kompetenzen in der sozialpädagogischen Forschung und Entwicklungsarbeit

* Durchführung von empirischer, angewandter Forschung mittels qualitativer und quantitativer Forschungsmethoden sowie kritische Einschätzung von Forschungsbefunden.
* Wertbewusste Beurteilung von Funktions-, Problem- und Zielbestimmungen sowie von Handlungsfolgen Sozialer Arbeit.
* Wissenschaftliche Planung und Entwicklung von Handlungs- bzw. Arbeitskonzepten unter Zuhilfenahme theoretischer Modelle und unter Beachtung relevanter sozialer, ökonomischer und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen.

Masterarbeiten

Im Rahmen des Masterstudiums Sozialpädagogik ist eine Masterarbeit zu
verfassen. Das vierte Semester des Masterstudiums ist vorzugsweise der
Anfertigung der Masterarbeit vorbehalten. Der Aufwand zur Erstellung der
Masterarbeit wird mit 30 ECTS-Anrechnungspunkten bewertet.

Studierende haben das Recht, das Thema ihrer Masterarbeit aus einem
Teilgebiet eines im Studienplan festgelegten studienspezifischen Pflichtfaches des
Masterstudiums oder des gebundenen Wahlfaches Allgemeine Pädagogik
vorzuschlagen oder aus einer Anzahl von Vorschlägen auszuwählen.

Studierende haben das Thema und die Betreuerin oder den Betreuer der
Masterarbeit der Studiendekanin oder dem Studiendekan vor Beginn der
Bearbeitung schriftlich bekannt zu geben.

Das Thema der Masterarbeit muss so gewählt werden, dass die Bearbeitung
innerhalb von sechs Monaten möglich und zumutbar ist.

Die abgeschlossene Masterarbeit ist bei der Studiendekanin oder dem
Studiendekan zur Beurteilung einzureichen. Die Betreuerin oder der Betreuer hat die
Masterarbeit innerhalb von zwei Monaten ab der Einreichung zu beurteilen

Anforderungen

Die Zulassung zum Masterstudium Sozialpädagogik setzt den Abschluss eines
Bachelorstudiums in Pädagogik oder eines gleichwertigen Studiums, das an einer
anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung
absolviert wurde, voraus. Wenn die Gleichwertigkeit grundsätzlich gegeben ist und
nur einzelne Ergänzungen fehlen, ist das zuständige Organ berechtigt, die
Feststellung der Gleichwertigkeit mit der Auflage von Prüfungen zu verbinden, die vor
Beginn des Masterstudiums zu absolvieren sind.


MastersPortal.eu - Findet Master für dich!
 

Portale


anywhere