| Bewerbungsfrist: | Juli 15 | ||
| Jährliche Studiengebühr: | Gratis | ||
| Location: | Halle / Deutschland / Karte anzeigen ▾ Karte ausblenden ▴ | ||
| Dauer: | 24 Monate | Beginn: | Oktober |
| Unterrichtsform: |
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| Studienart: |
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| Sprachen: | Deutsch | ||
Der Doppel-Master-Studiengang "Interkulturelle Japanstudien/Japanische Sprache" wendet sich an Studierende aus allen Disziplinen der Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, insbesondere der Japanologie, die sowohl über fortgeschrittene Kenntnisse der japanischen Sprache und Kultur verfügen, die sie gerne vertiefen würden, als auch spezielle Forschungs- und Studieninteressen an einer Spitzenhochschule in Japan verfolgen möchten. Für wissenschaftlich interessierte Studierende stellt das Doppel-Master-Studienprogramm insofern eine ideale Vorbereitung auf das Promotionsstudium dar. Aber auch Studierende, die nach dem Abschluß auf den Arbeitsmarkt wechseln wollen, haben hervorragende Aussichten: Ohne Zeitverlust durch selbstorganisierte Auslandssemester erhalten sie je einen Master-Abschluß von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und von der Keio Universität (Tokyo), so daß sie als Alumni beider Universitäten auf die Absolventen-Netzwerke in Deutschland und Japan zugreifen können.
Das Doppel-Master-Programm zielt darauf, hochqualifizierte Personen aus den Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenchaften für das Studium und die Forschung über Japan und für alle Tätigkeitsfelder der deutsch-japanischen Beziehungen auszubilden. Durch die optimale Verbindung des einschlägigen Lehrangebots der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Keio Universität wird der Doppel-Master-Studiengang eine japankundliche Ausbildung auf höchstem Niveau anbieten, deren Absolventen in allen Tätigkeitsfeldern mit Japanbezug - in Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Kultur - tätig werden können.
Besonderheiten des Studiengangs
Im Doppel-Master-Studiengang sind von den vier Studiensemestern zwei Semester an der Keio Universität (Tokyo) und zwei Semester an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zu absolvieren. Die Vorlesungs- und Arbeitssprachen sind Deutsch und Japanisch. Der Studiengang ermöglicht einerseits eine gezielte Vertiefung der Sprachkenntnisse durch Lehrveranstaltungen, Module und Tutorien, die für dieses Programm speziell konzipiert wurden und in Kleingruppen stattfinden. Andererseits können auf dieser Grundlage individuelle Forschungs- und Studienprojekte, z.B. durch die Teilnahme an speziellen Fachveranstaltungen an der Keio Universität, durchgeführt werden.
Berufsfelder
Mit dem erfolgreichen Abschluss des integrierten Doppel-Masterstudiengangs "Interkulturelle Japanstudien / Japanische Sprache" sollen Absolventinnen und Absolventen sowohl in Forschung als auch in der Praxis folgender Berufsfelder souverän mit japanischer Sprache umgehen können:
* Tätigkeit in der Forschung und in wissenschaftlichen Einrichtungen,
* Einsatz in Unternehmen und anderen Organisationen in den Bereichen Industrie, Handel, Banken, Touristik, Unternehmensberatung, internationale Beziehungen, öffentliche Verwaltung, Medien u.a.
Der Doppel-Master-Studiengangs "Interkulturelle Japanstudien/Japanische Sprache" hebt auf die Ausbildung von Schlüsselkompetenzen für eine spätere Tätigkeit im Bereich der deutsch-japanischen Beziehungen oder der geistes- und sozialwissenschaftlichen Japanforschung ab. Dabei soll auf allen Stufen des Programms, in Deutschland und in Japan, das Verbessern und Perfektionieren der japanischen Sprachkenntnisse gezielt mit dem methodischen Lösen von wissenschaftlichen und praktischen Problemen verbunden werden. Im Rahmen der inhaltlichen Module im ersten Semester an der Universität Halle-Wittenberg sollen die Studierenden frühzeitig spezifische Themenstellungen auf ihrem Interessensgebiet identifizieren und sich methodische Zugänge für deren Bearbeitung erschließen. Diese Themenstellungen bilden den individuellen Ausgangspunkt für das problemorientierte Lernen, das im Mittelpunkt des Programms an der Keio Universität stehen soll. Im zweiten und dritten Semester durchlaufen die Studierenden dort spezielle Lehrveranstaltungen, die ein intensives sprachliches Training mit der vertieften Bearbeitung der in Halle erschlossenen Themenstellungen verbindet. Auf diese Vorarbeiten sollen die Studierenden aufbauen, wenn sie ihre Master-Arbeiten im vierten Semester an der Martin-Luther-Universität anfertigen.
Erläuterungen
LP (Leistungspunkte): Ein Leistungspunkt entspricht dem Arbeitsaufwand von 30 Stunden. 900 Arbeitsstunden pro Semester entsprechen daher 30 Leistungspunkten. Zu den Arbeitsstunden gehören der Besuch von Lehrveranstaltungen, die Vor- und Nachbereitungszeiten, Praktika, die Prüfungsvorbereitung, das Anfertigen von Referaten, Haus- und Projektarbeiten.
Modul: Module bilden die Bausteine eines Studienprogramms. Sie sind inhaltlich und zeitlich abgeschlossene Lehr- und Lerneinheiten und können aus verschiedenen Lehr- und Lernformen bestehen (Vorlesung, Übung, Seminar, Selbststudium, Projektarbeit etc.).
Die Master-Arbeit
Mit der Master-Arbeit sollen die Studierenden die Fähigkeit zu angeleiteter wissenschaftlicher Arbeit nachweisen. Sie zeigen hier, dass sie in der Lage sind, zu einer wissenschaftlichen Fragestellung unter Verwendung japanisch-sprachiger Quellen selbständig Materialien zu recherchieren, auszuwerten und gewonnenes Wissen schriftlich zu präsentieren. Die Darstellung und Diskussion der eigenen Arbeitsergebnisse der Master-Arbeit sowie von Fachwissen erfolgen in der mündlichen Prüfung.
Im Regelfall setzt die Zulassung den Nachweis eines abgeschlossenen Bachelor-Studienganges bzw. Studienprogramms oder eines vergleichbaren ersten Hochschulabschlusses, in dem mindestens 90 Leistungspunkte dem Fachgebiet Japanologie zuzuordnen sind (z.B. das BA-Programm Japanologie 90 der MLU), voraus. Dieser Studiengang muss mindestens mit der Note "gut" abgeschlossen worden sein. In Ausnahmefällen können aber auch Absolventinnen und Absolventen nicht japanwissenschaftlicher Studiengänge oder eines Studienganges mit weniger als 90 Leistungspunkten japanwissenschaftlicher Ausrichtung zugelassen werden. In diesem Fall muss zusätzlich das Bestehen einer Sprachprüfung entsprechend dem Sprachmodul "Japanisch 4" des Bachelor-Studienprogramms Japanologie (90 LP) an der MLU nachgewiesen werden. Über die Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen entscheidet der zuständige Studien- und Prüfungsausschuss.
Bewerbungs- und Zulassungsverfahren
Der Antrag auf Zulassung sowie die Bewerbungsunterlagen sind bis zum 15. Juli d. J. im Immatrikulationsamt der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg einzureichen. Dem Antrag sind folgende Bewerbungsunterlagen beizufügen:
1. Das Abiturzeugnis und das Bachelorabschlusszeugnis bzw. äquivalente Bildungsnachweise in Form beglaubigter Abschriften oder beglaubigter deutscher oder englischer Übersetzungen, falls die Originale nicht in deutscher oder englischer Sprache abgefasst sind. Bewerber, die den Nachweis über den ersten berufsqualfizierenden Abschluss nicht bis zum 15.7. erhalten, fügen anstelle der Nachweise nach Abs. 2 eine vom zuständigen Prüfungsamt ausgestellte Fächer- und Notenübersicht bei. Das Abschlusszeugnis ist unverzüglich nachzureichen.
2. Ein in deutscher Sprache verfasster, vollständiger und unterschriebener Lebenslauf.
3. Eine in deutscher Sprache verfasste schriftliche Darstellung, aus der sich die Motivation der Bewerberin bzw. des Bewerbers für die Aufnahme dieses Studiengangs und ihre bzw. seine Studienziele erkennen lassen. Hinweise zu diesem Motivationsschreiben werden auf der Homepage der Universität veröffentlicht (Link).
4. Nachweise über die Sprachkenntnisse, sofern die Muttersprache nicht Deutsch ist, in Deutsch.
| Benötigter Abschluss: | Bachelor |
| Benötigte Berufserfahrung | Nicht angegeben |
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