| Bewerbungsfrist: | September 4 | ||
| Jährliche Studiengebühr: | ≈ € 399 | ||
| Location: | Trier / Deutschland / Karte anzeigen ▾ Karte ausblenden ▴ | ||
| Dauer: | 24 Monate | Beginn: | Oktober |
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| Studienart: |
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| Sprachen: | Deutsch | ||
Die Universität Trier bietet Bachelor- und Masterstudiengänge in der Form von Kern-, Haupt- und Nebenfächern an, so dass sowohl ein Ein-Fach- als auch ein Zwei-Fach-Studiensystem etabliert werden wird. Im Zwei-Fach-Studiensystem muss ein Hauptfach mit einem Nebenfach kombiniert werden. Der zu erwerbende Akademische Grad richtet sich nach dem gewählten Hauptfach. Der Masterstudiengang Klassische Archäologie kann im Haupt- und Nebenfach studiert werden.
Ziel des Masterstudienfachs ist es im Hauptfachstudium, zum einen die Kenntnisse der Studierenden in der Archäologie Roms und seiner Provinzen zu vertiefen, zum anderen die Kenntnis archäologischer Fachmethoden zu vertiefen und zu dritten, das theoretisch-wissenschaftliche Wissen mit der Praxis zu verknüpfen. In Bezug auf den Gegenstand soll eine Erweiterung über die griechisch-römische Antike hinaus auf Verknüpfungen mit den zeitgleichen nordwest-europäischen Kulturen und denen des Mittelmeerraums, insbesondere des griechisch-römischen Ostens, erfolgen.
Im Nebenfachstudium sollen fundierte Kenntnisse der archäologischen Denkmal- und Objektkunde vermittelt werden, ein vertieftes Wissen über archäologische Methoden und die Studierenden sollen die Fähigkeit zur selbständigen Bearbeitung komplexer Zusammenhänge erlangen.
Voraussetzung für die Aufnahme des Masterstudium ist der Abschluss des Trierer Bachelorstudiengangs "Antike Welt" mit Wahlpflichtfach "Klassische Archäologie" oder des Bachelorstudiengangs "Kunstgeschichte" mit Nebenfach "Klassische Archäologie" oder eines vergleichbaren Studiengangs mit Anteilen in griechisch-römischer Archäologie im Umfang von 60 CP. Zudem werden Latinum. Graecum. Englisch und eine weitere moderne Fremdsprache vorausgesetzt.
Das Curriculum im Hauptfach setzt sich zusammen aus den Modulen "Archäologie Roms und seiner Provinzen", "Archäologie der griechisch-hellenistischen Welt", "Vertiefung Methodenlehre", "Denkmal und Präsentation" und der Masterarbeit plus Kolloquium. Im Nebenfach besteht das Curriculum aus den Modulen "Römische Archäologie", "Griechische Archäologie" und "Methodenlehre und -anwendung".
Angestrebte Berufsfelder für die Absolventinnen und Absolventen liegen in den Bereichen Kulturmanagement und Museen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Erwachsenenbildung sowie in der Wirtschaft, im PR- und im Medienbereich. Es soll ein solides Fachwissen im Hinblick auf die zu untersuchenden Artefakte und die Kompetenz zu eigenständiger innovativer Forschung vermittelt werden, kritisch-analytisches Denken und dessen fachbezogene Anwendung eingeübt und zudem Schlüsselkompetenzen wir Teamfähigkeit und Vermittlungskompetenz vertieft werden. Das Masterstudium bereitet insbesondere auch auf eine wissenschaftliche Laufbahn vor.
Die Ziele des Masterprogramms sind sehr zu begrüßen Es vermeidet eine allzu starke Spezialisierung und vermittelt zunächst breite Vertiefung in den Epochen und lässt in den zentralen Modulen flexibel Raum für die Vertiefung spezieller Fragestellungen und Denkmälergattungen.
Das Masterprogramm ist klar strukturiert. Kern bilden flexibel ausgestaltbare Epochenmodule zu Rom und seinen Provinzen sowie zu Griechenland, die durch ein Methodenmodul und ein praxisorientiertes Modul ergänzt werden. Die berufsbezogene Komponente wird betont und kann in der engen Kooperation mit Museen und Denkmalämtern sehr gut umgesetzt werden.
Die Studierbarkeit scheint durch die angegebene Maßnahmen zur Beratung, Stundenplanabsprache und Qualitätssicherung gewährleistet. Es überzeugen die Vielfalt der beruflichen Anschlussmöglichkeiten und die konkrete Berücksichtigung der Berufsperspektive im Studium.
Die Ressourcen sind im deutschen Vergleich und im Verhältnis zu der Studierendenzahl als quantitativ und qualitativ sehr gut zu bezeichnen. Die vielseitige und gut zugängliche Sammlung bietet beste Möglichkeiten für eine praxisbezogene Ausbildung. Zudem wird der gute Bibliotheksbestand durch die enge Kooperation mit dem Rheinischen Landesmuseum mit einem exzellenten Bestand am Ort ergänzt.
Der kontinuierliche Studienverlauf ist durch die Staffelung der Themenbereiche (Methoden der Klassischen Archäologie, Praxis und Berufsorientierung, Griechische und Römische Archäologie) und die zur Durchführung angebotenen Module (Vertiefung Methodenlehre (Modul 1), Denkmal und Präsentation (Modul 3), Archäologie Roms und seiner Provinzen (Modul 2), Archäologie der griechisch-hellenistischen Welt (Modul 4) sowie das Abschluss-Modul Masterkolloquium / Masterarbeit (Modul 5)) gewährleistet.
Im 1. Semester erfolgt mit Modul 1 die Vertiefung der bisherigen Methoden-Kenntnisse und eine erste Anwendung im Modul 2, das die Sachkunde erweitert.
Im 2. Semester beginnt mit Modul 3 die Einführung in die Berufspraxis. Hier steht einerseits der Umgang mit dem (Fund-)Objekt zur Diskussion (Fundbearbeitung, Inventarisation, Objektverwaltung, Magazinierung, Vorbereitung für die Ausstellung) und andererseits die Konzipierung einer didaktischen Begleitung eines Ausstellungsstückes (Öffentlichkeitsarbeit). Die Durchführung der Veranstaltungen erfolgt auf der Basis eines rechtsgültigen Kooperationsvertrages in Zusammenarbeit mit dem Rheinischen Landesmuseum Trier. Dieser Vertrag regelt auch die Vermittlung der praktischen Erfahrungen der Grabungstechnik.
Die Ausbildung am Artefakt wird fortgesetzt mit dem 2. Teil des Moduls 2 und dem 1. Teil des Moduls 4. Im 3. Semester ist das Modul 3 abzuschließen, ebenso das Modul 4. Das 4. Semester ermöglicht also den Studierenden, sich auf die Abschlussarbeit zu konzentrieren.
Erfolgreicher Abschluss (Mindestnote 2,5) des BA-Studienganges "Antike Welt: Archäologie, Sprachen und Kulturen", der an der Universität Trier angeboten wird, beziehungsweise des BA-Studienganges "Kunstgeschichte" als Hauptfach mit dem Nebenfach "Klassische Archäologie", oder eines vergleichbaren Studienganges an einer anderen Universität. Unter vergleichbar ist hier ein BA - Haupt- oder Nebenfachabschluss der Fachrichtung "griechischrömische Archäologie" in Höhe von mindestens 60 LP und der Note 2,5 zu verstehen.
You can contact Herr Dr. Klaus-Peter Goethert to ask a question about Klassische Archäologie at Universität Trier.
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