| Bewerbungsfrist: | Sommersemester: March 19 (EU); February 1(Non EU); Wintersemester: October 23 (EU); September 1(Non EU) | ||
| Jährliche Studiengebühr: | Gratis ≈ € 726 (nicht-EW) | ||
| Location: | Graz / Österreich / Karte anzeigen ▾ Karte ausblenden ▴ | ||
| Dauer: | 24 Monate | Beginn: | März, Oktober |
| Unterrichtsform: |
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| Studienart: |
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| Sprachen: | Deutsch | ||
Das Masterstudium "Nanophysik" vermittelt den Studierenden eine Ausbildung auf dem Gebiet der Nanowissenschaften mit vertieften physikalisch-naturwissenschaftlichen Kenntnissen und Fertigkeiten. Dies befähigt zu qualitativ hochwertiger und strukturierter Forschungsarbeit sowie zur Entwicklung innovativer Systeme auf wissenschaftlicher Basis in diesem Fachgebiet.
Die Nanotechnologie wird allgemein als eine Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts
angesehen, mit hohem Potenzial für Innovationen beispielsweise in den Bereichen der
Informations- und Kommunikationstechnologien, der Medizin, der neuartigen und Ressourcen schonenden Werkstoffe oder multifunktionaler Bauelemente. Dies erfordert auch einen Wandel in der Ausbildung und eine Ziel gerichtete Rekrutierung des wissenschaftlichen Nachwuchses, insbesondere in den universitären Bildungseinrichtungen. Die Nanophysik bildet die Grundlage für die Nanowissenschaften als Schlüsseldisziplin zwischen den Naturwissenschaften und den Ingenieurswissenschaften.
Das Qualifikationsprofil dieses Masterstudiums ermöglicht Absolventinnen und Absolventen integrativ in Forschungs-, Entwicklungs- und Planungsabläufen spezielle fachbezogene Aufgaben für die vertiefende wissenschaftliche Bearbeitung zu analysieren und zu spezifizieren, um eine Ziel orientierte Detailbearbeitung durch die Spezialistin/den Spezialisten zu ermöglichen.
Das Masterstudium "Nanophysik" liefert die Voraussetzung zu selbstständigem
wissenschaftlichen Arbeiten, für ein eventuell im Anschluss betriebenes Doktoratstudium, wie auch die erweiterten Fachkenntnisse für wissenschaftliche Tätigkeiten im Bereich von Industrie, Wirtschaft, Verwaltung, Forschung und Lehre.
Im Rahmen des Masterstudiums "Nanophysik" erfolgt die Ausbildung der Studierenden nicht nur durch Vorlesungen, sondern auch durch interaktive Lehrveranstaltungen wie Seminare, Übungen und Laborübungen. Die Lernziele und Lehrinhalte sind in thematisch zusammenhängenden Modulen zusammengefasst. Dadurch wird integratives Denken in einem interdisziplinären Umfeld gefördert. Besonderer Wert wird auf eine solide praktische Ausbildung und forschungsorientierte selbstständige Arbeit gelegt. Gelehrt wird in Deutsch und Englisch. Dadurch gewinnt das Studium
auch einen bestimmten Grad an Internationalität, indem es durch die Verwendung der englischen Sprache zu einer erfolgreichen Flexibilisierung der Tätigkeit in Wissenschaft, Technik und Wirtschaft beiträgt.
Das Masterstudium "Nanophysik" zielt darauf ab, den Studierenden folgende Fähigkeiten und Kenntnisse zu vermitteln:
* ein Basisfachwissen im Bereich der physikalisch orientierten Nanowissenschaften durch die Pflichtfächer in den experimentellen und theoretischen Grundmodulen,
* ein fachspezifisches Wissen zur Herstellung, Funktionsweise, Charakterisierung und Modellierung nanoskopischer Systeme, das durch vertiefende Module zu den Themen Atom- und Nanooptik, Nanoanalytik, Nanoelektronik, Nanomaterialien, Oberflächen- Nanotechnologie sowie Theorie und Modellierung vermittelt wird.
Das Masterstudium "Nanophysik" mit einem Arbeitsaufwand von 120 ECTS-Anrechnungspunkten umfasst vier Semester. Für die Lehrveranstaltungen sind insgesamt 90 ECTSAnrechnungspunkte vorgesehen, davon sind 12 ECTS-Anrechnungspunkte für freie Wahllehrveranstaltungen/freie Wahlfächer**/Freifächer*** vorgesehen. Für die Masterarbeit werden 30 ECTS-Anrechnungspunkte veranschlagt.
Arten der Lehrveranstaltungen
(1) Vorlesungen (VO): Sie dienen der Einführung in die Methoden des Faches und der
Vermittlung von Überblicks- und Spezialkenntnissen aus dem traditionell gesicherten
Wissensstand, aus dem aktuellen Forschungsstand und aus besonderen
Forschungsbereichen des Faches.
(2) Vorlesung mit Übungen (VU): Dabei erfolgt sowohl die Vermittlung von Überblicks- und Spezialkenntnissen als auch die Vermittlung von praktischen Fähigkeiten. Die
Lehrveranstaltungen besitzen immanenten Prüfungscharakter. Teilnehmerinnen- und Teilnehmerhöchstzahl 40
(3) Übung (UE): Übungen haben den praktischberuflichen Zielen der Studien zu entsprechen und konkrete Aufgaben zu lösen. Die Lehrveranstaltungen besitzen immanenten Prüfungscharakter. Teilnehmerinnen- und Teilnehmerhöchstzahl 25
(4) Seminare (SE): Sie dienen der eigenständigen wissenschaftlichen Arbeit und der
wissenschaftlichen Diskussion darüber, wobei eine schriftliche Ausarbeitung eines Themas und dessen mündliche Präsentation geboten werden soll. Darüber ist eine Diskussion abzuhalten. Die Lehrveranstaltungen besitzen immanenten Prüfungscharakter. Teilnehmerinnen- und Teilnehmerhöchstzahl 15
(5) Laborübungen (LU): In Laborübungen werden zur Vertiefung und/oder Erweiterung des in den zugehörigen Vorlesungen gebrachten Stoffs in praktischer, experimenteller und/oder konstruktiver Arbeit Fähigkeiten und Fertigkeiten im Rahmen der wissenschaftlichen Berufsvorbildung mit besonders intensiver Betreuung vermittelt. Laborübungen enthalten als wesentlichen Bestandteil die Anfertigung von Protokollen über die durchgeführten Arbeiten. Die Lehrveranstaltungen besitzen immanenten Prüfungscharakter. Betreuungsverhältnis Lehrende zu Studierenden = 1:5
Studieninhalt
1) Die einzelnen Lehrveranstaltungen dieses Masterstudiums und deren Zuordnung zu den Prüfungsfächern werden nachfolgend angeführt. Die Zuordnung der Lehrveranstaltungen zur Semesterfolge ist eine Empfehlung und stellt sicher, dass die Abfolge der Lehrveranstaltungen optimal auf Vorwissen aufbaut und das Arbeitspensum des Studienjahres 60 ECTSAnrechnungspunkte nicht überschreitet.
(1) Die Zulassung zu einem Masterstudium setzt den Abschluss eines fachlich in Frage kommenden Bachelorstudiums oder eines fachlich in Frage kommenden Fachhochschul-Bachelorstudienganges oder eines anderen gleichwertigen Studiums an einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung voraus (§ 64 Abs 5 UG 2002).
(2) Das Masterstudium "Nanophysik" baut auf dem an der KFUG angebotenen Bachelorstudium "Physik" oder auf dem an der TU Graz angebotenen Bachelorstudium "Technische Physik" auf.
Absolventinnen und Absolventen dieses Studiums sowie Absolventinnen und Absolventen der im Anhang I aufgelisteten Studien erfüllen jedenfalls die Aufnahmevoraussetzungen für das Masterstudium "Nanophysik". Um einen Gesamtumfang der aufbauenden Studien von 300 ECTSAnrechnungspunkten
zu erreichen, ist die Zuordnung ein und derselben Lehrveranstaltung sowohl
im zur Zulassung berechtigenden Bachelorstudium als auch im gegenständlichen Masterstudium ausgeschlossen.
(3) Wenn die Gleichwertigkeit grundsätzlich gegeben ist und nur einzelne Ergänzungen auf die volle Gleichwertigkeit fehlen, können zur Erlangung der vollen Gleichwertigkeit zusätzliche Lehrveranstaltungen und Prüfungen im Ausmaß von maximal 25 ECTS-Anrechnungspunkten vorgeschrieben werden. Die Anerkennung von gegebenenfalls zusätzlich zu erbringenden Leistungen ist für den Bereich der Freien Wahlfächer /Freien Wahllehrveranstaltungen**/Freifächer*** gemäß § 9 zulässig.
You can contact Institut Für Physik to ask a question about Nanophysik at Karl-Franzens University of Graz.
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