| Bewerbungsfrist: | Wintersemester: Juli 15; Sommersemester: Januar 15 | ||
| Location: | Jena / Deutschland / Karte anzeigen ▾ Karte ausblenden ▴ | ||
| Dauer: | 24 Monate | Beginn: | April, Oktober |
| Unterrichtsform: |
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| Studienart: |
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| Sprachen: | Deutsch | ||
Der konsekutive Masterstudiengang "Griechische und lateinische Philologie (Antike bis Humanismus)" umfasst neben den Klassischen Philologien (Griechisch und Lateinisch) auch die Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit. Er ist daher interdisziplinär ausgerichtet und ermöglicht all denjenigen ein weiterführendes Studium, die eine gründliche Kenntnis der literarischen und philosophisch-patristischen Hinterlassenschaft der Antike und von deren Nachleben bis in die Neuzeit erlangen wollen. Mit dem Studium wird die Fähigkeit erworben, in methodisch kontrollierter Weise griechische und lateinische Texte der Antike, des Mittelalters und der Neuzeit sprachlich und inhaltlich unter Auffindung und kritischer Berücksichtigung der bereits vorliegenden Forschungsliteratur zu erschließen, zu verstehen und in ihren literaturgeschichtlichen, ideengeschichtlichen und ggf. philosophie- und religionsgeschichtlichen Kontext einzuordnen und Probleme der griechischen und lateinischen Sprache und Literatur zu verstehen und zu ihrer Lösung beizutragen. Der Studiengang führt zur Spezialisierung in der Griechischen oder der Lateinischen Philologie oder der Lateinischen Philologie des Mittelalters und der Neuzeit. Daneben können - in sinnvoller Ergänzung zum Fach der Spezialisierung - zusätzliche Kompetenzen in Nachbardisziplinen wie Alter Geschichte, Byzantinistik, Indogermanistik, Klassischer Archäologie, Philosophie und Theologie erlangt werden.
Besonderheiten
Der Studiengang bietet die Möglichkeit zur individuellen Profilbildung des Studierenden.
Berufliche Perspektiven
Dieser Studiengang bildet den zweiten berufsqualifizierenden Abschluss und ermöglicht darüber hinaus die Aufnahme einer geisteswissenschaftlichen Promotion, insbesondere in den Fächern Gräzistik, Latinistik und Mittel- und Neulatein. Die Absolventen des Studiengangs verfügen außer über die fachspezifischen wissenschaftlichen Kenntnisse und Fertigkeiten auch über die kommunikativen Fertigkeiten der Wissenschaftsdarstellung in der Öffentlichkeit. Damit sind sie für Tätigkeiten in altertumswissenschaftlichen, sprach- und literaturwissenschaftlichen Forschungs- und Publikationsunternehmen, für eigenverantwortliche Tätigkeiten etwa in staatlichen und privatwirtschaftlichen Institutionen (insbesondere für Bildung und Kultur), in der öffentlichen Verwaltung, der freien Wirtschaft, in Wissenschaft, Bibliotheken, Museen und Handschriftensammlungen in In- und Ausland, bei Vereinen, in Verlagen und auch für Tätigkeiten in Lehre und Forschung an Universitäten, Fachhochschulen und Forschungsinstituten qualifiziert.
Der Masterstudiengang ist als 1-Fach Master konzipiert. Er ist modular aufgebaut und besteht aus einem Pflicht- und zwei Wahlpflichtbereichen, deren Module ohne vorgeschriebene Reihenfolge studiert werden können.
Der Pflichtbereich enthält zwei Module "Griechische und Lateinische Sprachkompetenz", die von allen Studierenden dieses Masterstudiengangs studiert werden, um die Sprachkenntnisse zu erweitern und zu festigen. Der erste Wahlpflichtbereich enthält jeweils drei Module aus den Bereichen Gräzistik, Latinistik und Mittel- und Neulatein. Es werden drei Module aus einem der Bereiche gewählt. Damit wird eine Spezialisierung auf den Bereich vorgenommen, in dem später die Masterarbeit angefertigt wird.
Zusätzlich werden zwei weitere Module aus den beiden zuvor nicht gewählten Bereichen studiert, womit eine Vertiefung der Kenntnisse in allgemein sprachlichen Aspekten (griechisch, lateinisch) oder gattungsabhängigen Aspekten (Prosa, Dichtung oder Philosophie) erreicht wird. Der zweite Wahlpflichtbereich enthält Module anderer Fächer, die eine sinnvolle Ergänzung des Masterstudienganges darstellen.
Durch Wahl von ein bis zwei Modulen aus diesem Bereich werden zusätzlich Kompetenzen erworben, die zu einer individuellen Profilbildung des Studierenden beitragen.
Für die Aufnahme des Masterstudiums ist ein Bachelorabschluss mit Gesamtnote von mindestens "gut" Vorraussetzung. Griechisch- und Lateinkenntnisse sind in der Regel durch das Graecum bzw. das Latinum nachzuweisen. Außerdem werden Kenntnisse in mindestens einer modernen Fremdsprache durch das Abiturzeugnis oder durch Bescheinigung mindestens Niveau B2 gemäß Europäischem Referenzrahmen verlangt. Den üblichen Unterlagen ist ein Motivationsschreiben beizulegen.
You can contact Prof. Dr. Rainer Thiel to ask a question about Griechische und Lateinische Philologie at Friedrich Schiller University Jena.
Über das untenstehende Formular, können Sie Fragen direkt an die Kontaktpersonen der Universität richten.
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