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Soziologie – (M.A.)

Friedrich Schiller University Jena

Fakultät Für Sozial- und Verhaltenswissenschaften
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Disziplinen:
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Bewerbungsfrist: Juli 15
Location: Jena / Deutschland / Karte anzeigen ▾ Karte ausblenden ▴
Dauer: 24 Monate Beginn: Oktober
Unterrichtsform:
  • Forschung
Studienart:
  • Vollzeit
Sprachen: Deutsch 
11.5895255,50.9298051

Lage Friedrich Schiller University Jena

Der Masterstudiengang Soziologie wird mit den Schwerpunkten "Arbeit - Wohlfahrt - Profession" und "Sozialer Wandel und soziologische Zeitdiagnose" angeboten. Eine Festlegung auf einen der beiden Schwerpunkte erfolgt mit der Bewerbung zum Studiengang.

Der Schwerpunkt "Arbeit - Wohlfahrt - Profession" zielt auf vertiefte Kenntnisse der wesentlichen Theorien und neuesten Forschungs- und Wissensbestände in den Anwendungsbereichen Arbeitsmarkt, Wohlfahrtsstaat und soziale Ungleichheit, Soziale Dienstleistungen und Professionen ("Klinische Soziologie") sowie Wirtschaft und Organisation.

Der Schwerpunkt "Sozialer Wandel und soziologische Zeitdiagnose" vermittelt vertiefte Kenntnisse der wesentlichen Theorien, Konzepte, Methoden und Anwendungsbezüge soziologischer Gegenwartsanalyse. Es wird ein systematischer Einblick in die aktuellen Wissensbestände im Bereich der Gesellschaftstheorie, Historischen Soziologie und soziologischen Zeitdiagnose gegeben.

In beiden Schwerpunkten werden elaborierte qualitative und quantitative Methodenkenntnisse der empirischen Sozialforschung sowie Statistik- und EDV-Kenntnisse vermittelt.

Besonderheiten

Das Fach Soziologie an der Friedrich-Schiller-Universität erzielte im aktuellen CHE-Hochschulranking (vgl. ZEIT Studienführer 2008/2009) Spitzenergebnisse in Betreuung, Methodenausbildung und Studiensitutation insgesamt.

Berufliche Perspektiven

Die Tätigkeit der Soziologin bzw. des Soziologen ist durch ein breites Kompetenzfeld gekennzeichnet. Wichtig ist dabei eine eigenständige und praxisnahe Kompetenzentwicklung auch über das Studium hinaus.

Berufliche Einsatzgebiete im außeruniversitären Bereich sind: Sozial- und Marktforschung, statistische Abteilungen, wissenschaftliche Referententätigkeiten, Organisations- und Personalwesen, Öffentlichkeits-, Kultur- und Medienarbeit, Werbung und Marketing, Erwachsenenbildung, Projektmanagement, Beratungs- und Planungstätigkeiten in Wirtschaft, Politik, Gesundheits-und Sozialwesen.

Wissenschaftliche Perspektiven in der Graduierten-Ausbildung gibt es am Institut für Soziologie über zahlreiche Forschungsprojekte sowie an der Universität in der Jenaer Graduierten-Akademie.


Inhalte

Entlang der Profilbildung des Institutes wird der Studiengang "Master Soziologie" mit den zwei Schwerpunkten "Arbeit - Wohlfahrt - Profession" sowie "Sozialer Wandel und soziologische Zeitdiagnose" angeboten, auf die sich die Studierenden wahlweise bewerben können.

Die beiden Schwerpunkte sind im Lehrprogramm des Studiengangs auf mehrfache Weise miteinander verkoppelt. In einem gemeinsamen einführenden Semester werden die Studierenden zunächst in beide Lehrbereiche eingeführt. Makrosoziologisch bildet dabei der anhaltende Umbruch spätindustrieller Arbeitsgesellschaften unter besonderer Berücksichtigung der Verzahnung von Arbeitsmarkt, Wirtschaftsorganisationen und wohlfahrtsstaatlicher Steuerung den thematischen Bezugspunkt. Mikrosoziologisch stehen die in diesem Kontext sich vollziehenden beraterischen und therapeutischen Interaktionen und die Handlungsorientierungen professioneller Akteure im Mittelpunkt des Interesses. Der damit identifizierte Raum gesellschaftlicher Veränderung soll durch die Vermittlung historisch-soziologischer, gesellschaftstheoretischer und zeitdiagnostischer Ansätze und Konzepte einer fundierten sozialwissenschaftlichen Analyse zugänglich gemacht werden. Ganz in diesem Sinne wird das Studienprogramm des ersten Semesters durch die vertiefte Vermittlung von qualitativen und quantitativen Methoden der empirischen Sozialforschung abgerundet.

Ab dem zweiten Semester gabelt sich der Master-Studiengang Soziologie dann in die Schwerpunkte "Arbeit - Wohlfahrt - Profession" und "Sozialer Wandel und soziologische Zeitdiagnose" mit der Option jeweils ein Modul aus dem Angebot des jeweils anderen Studienschwerpunktes zu wählen.

Für die Studierenden des Masterprogramms eröffnet diese wechselseitige Verschränkung die inhaltliche Option auf einen höchst relevanten Gegenstandsbezug ihrer gesellschaftsanalytischen und zeitdiagnostischen Studien bzw. umgekehrt eines fundierten Theoriebezugs ihrer empirischen Studien des Strukturwandels von Arbeit, Wohlfahrt und Profession in der Gegenwartsgesellschaft.

Schwerpunkt "Arbeit - Wohlfahrt - Profession"

Die Zielsetzung des Schwerpunktes "Arbeit - Wohlfahrt - Profession" während des zweiten und dritten Semesters ist es, vertiefte Kenntnisse der wesentlichen Theorien und neuesten Forschungs- und Wissensbestände in den Anwendungsbereichen "Arbeitsmarkt, Wohlfahrtsstaat und soziale Ungleichheit", Soziale Dienstleistungen und Professionen ("Klinische Soziologie") sowie "Wirtschaft und Organisation" zu vermitteln. Darüber hinaus absolvieren die Studierenden zwei Module, in denen sie ihr gegenstandsbezogenes Wissen durch Lehrimporte aus dem zweiten Schwerpunktbereich des Studiengangs gesellschaftsanalytisch und zeitdiagnostisch rahmen ("Spezialisierung") und/ oder durch Lehrimporte aus einer oder zwei weiteren inhaltlich-thematisch nahestehenden und ausgewählten sozialwissenschaftlichen Disziplinen (Erziehungswissenschaft, Interkulturelle Wirtschaftskommunikation, Politikwissenschaft, Jura und Wirtschaftswissenschaften) gezielt ergänzen und erweitern können ("Transdisziplinäre Perspektive"). Optional besteht an dieser Stelle des Studiengangs die Möglichkeit, das theoretisch erworbene Wissen in Form eines Praktikums ("Spezialisierung oder berufsfeldorientiertes Praktikum") konkret berufsfeldbezogen anzuwenden.

Schwerpunkt "Sozialer Wandel und soziologische Zeitdiagnose"

Die Zielsetzung des Schwerpunktes "Sozialer Wandel und soziologische Zeitdiagnose" während des zweiten und dritten Semesters ist es, vertiefte Kenntnisse der wesentlichen Theorien und neuesten Forschungs- und Wissensbestände in den Bereichen "Gesellschaftstheorie", "Historische Soziologie" sowie "Zeitdiagnose" zu vermitteln. Spiegelbildlich zu dem Schwerpunkt "Arbeit - Wohlfahrt - Profession" haben die Studierenden die Möglichkeit, ihr theoretisch grundlegendes Wissen gegenstandsbezogen durch Lehrimporte aus dem zweiten Schwerpunktbereich des Studiengangs zu vertiefen ("Spezialisierung") und/ oder durch Lehrimporte aus einer oder zwei weiteren inhaltlich-thematisch nahestehenden und ausgewählten sozialwissenschaftlichen Disziplinen (Bildung - Kultur - Anthropologie, Humangeographie, Geschichte, Kommunikationswissenschaft, Philosophie und Politikwissenschaft) dieses gezielt zu ergänzen und zu erweitern ("Transdisziplinäre Perspektive"). Optional besteht an dieser Stelle des Studiengangs die Möglichkeit, das theoretisch erworbene Wissen in Form eines Praktikums ("Spezialisierung oder berufsfeldorientiertes Praktikum") konkret berufsfeldbezogen anzuwenden.
Für beide Schwerpunkte des Jenaer M.A. Soziologie ("Arbeit - Wohlfahrt - Profession" und "Sozialer Wandel und soziologische Zeitdiagnose") findet in dem Modul "Forschungsbegleitung" eine Vorbereitung auf die Master-Arbeit statt. Im dritten Studiensemester wird das "Design" von Forschungsarbeiten eingeübt, zu Beginn des vierten Semesters mündet dies in ein Forschungskolloquium, in dem die Master-Arbeit in der entscheidenden Planungs-, Konzeptions- und Entwicklungsphase intensiv betreut wird.

Studienleistungen
Der Studiengang umfasst 8 Pflichtmodule, 2 Wahlpflichtmodule sowie die MA-Abschlussarbeit-Modul. Die entscheidende Wahlmöglichkeit der Studierenden besteht (vorab) zwischen den beiden Schwerpunktbereichen des Studiengangs. Der Wahlpflichtbereich in diesen beiden "Säulen" des Studiengangs umfasst jeweils zwei Module mit inner- bzw. transdisziplinären Lehrimportangeboten.
Die Regelstudienzeit des Master-Studiengangs Soziologie - dies gilt für beide Schwerpunkte gleichermaßen - dauert zwei Jahre und 120 ECTS. Pro Semester besteht somit ein Arbeitsaufwand von 30 ECTS, die sich in der Regel auf 3 Module à 10 ECTS verteilen.Das Lehrangebot und der Studienplan des Master-Studiengangs Soziologie werden so gestaltet, dass alle Lehrveranstaltungen, an denen die Studierenden teilzunehmen haben, in der Regelstudienzeit besucht werden können und auch die Master-Arbeit in dieser Zeit angefertigt werden kann.

Anforderungen

Für das Studium sind ausreichende Kenntnisse der englischen Sprache (ausweislich durch das Abiturzeugnis oder einer Bescheinigung gemäß Europäischer Referenzrahmen Niveau B2) notwendig. Ggf. ist der Nachweis fachspezifischer Leistungen in der Soziologie (oder äquivalente Leistungen in einem anderen Fach einschließlich Leistungen in den Methoden der empirischen Sozialforschung zu erbringen. Eine Zulassung mit Auflagen bzgl. nachträglich zu erwerbender Qualifikationen ist in Ausnahmefällen möglich. Die Bewerbung erfolgt auf einen der beiden Schwerpunkte ("Arbeit - Wohlfahrt - Profession" oder "Sozialer Wandel und soziologische Zeitdiagnose"). Neben den üblichen Bewerbungsunterlagen ist ein maximal dreiseitiges Motivationsschreiben beizufügen.


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