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Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie (Cultural Anthropology and European Ethnology) – (M.A.)

Goethe University Frankfurt Am Main

Master Programs in German
Bewerbungsfrist: 15. Juli
Jährliche Studiengebühr: Gratis -
Location: Frankfurt Am Main / Deutschland / Karte anzeigen ▾ Karte ausblenden ▴
Dauer: 24 Monate Beginn: Oktober
Sprachen: Deutsch 
8.65162,50.11741

Lage Goethe University Frankfurt Am Main

Der Master-Studiengang KAEE
* befähigt zur Kulturanalyse mit den Methoden des Faches,
* leitet zu wissenschaftlichem Arbeiten unter Einbezug der gesellschaftlichen Verantwortung der Wissenschaft an,
* setzt die Studierenden in die Lage, die im Bachelor-Studium erlernten Methoden kritisch zu reflektieren (Forschungskompetenz), sich mit theoretischen Konzepten des eigenen Faches auseinander zu setzen (Theoriefähigkeit) und diese zu anderen Theorien und Forschungsentwicklungen in Beziehung zu setzen (Interdisziplinarität),
* vermittelt fundierte Kenntnisse der Breite des Faches und ermöglicht vertiefende Spezialisierungen in Teilgebieten, da das Fachstudium der KAEE durch ein freies Studium ("Studium Generale") in einem anderen Fach oder mehreren anderen Fächern ergänzt wird. (Die in Frage kommenden Fächer für das freie Studium regelt Anhang 1 der Masterordnung des Faches KAEE.

The Master´s programme imparts profound knowledge of Cultural Anthropology and European Ethnology and offers specialist knowledge in focus areas within this subject.
Cultural Anthropology and European Ethnology links internationally established research and teaching programmes in what is known as social or cultural anthropology with European ethnology, a subject that developed recently in Germany and emerged from the former folklore discipline. The research focus of the subject is on empirical research into cultural processes in contemporary societies. As an object of knowledge, culture includes the practices of groups or societies, artefacts, knowledge developments and communication conditions. Culture is revealed, for example, in differences in language, working methods, social institutions and moral and aesthetic orientations. The subject conceptualises culture in the anthropological sense as a precondition, process and product of human thoughts and actions.
The main focus of the subject is on cultural development in contemporary European societies. The European focus in research and teaching is on the cultural influence of the modern age. Europe is not seen as a geopolitical region but as a space constituted by global media links, trans-national culture and knowledge flows. At the same time, European monitoring and reflection is based on cognitive, communicational and cultural dimensions.
Modern cultures change in interplay with processes such as economic globalisation, accelerating media development, the increase in trans-national mobility and the change of industrial societies into knowledge societies. Studying Cultural Anthropology and European Ethnology allows students to watch these processes and effects, discuss them using the right terminology and explore them using empirical research methods. Students also acquire the skills to analyse the European integration process and the emergence of European identity/ies.
This Master´s programme uses the methods of the subject to teach cultural analysis. Students learn to work academically while taking into account the social responsibility of science, and they acquire the ability to reflect critically on the methods obtained in the Bachelor´s programme (research skills), to deal with the theoretical concepts of the subject (ability to theorise) and to relate these theories to research developments (interdisciplinarity).


Inhalte

siehe auch
Besondere Schwerpunkte an der Universität Frankfurt am Main:
Moderne Kulturen verändern sich in Wechselwirkung mit Prozessen wie z.B. der Globalisierung der ökonomie, der Beschleunigung der Medienentwicklung, der Zunahme transnationaler Mobilität und des Wandels von Industriegesellschaften in Wissensgesellschaften. Das Studium der KAEE befähigt die Studierenden, diese Prozesse und ihre Effekte zu beobachten, mit wissenschaftlichen Begriffen zu problematisieren und mit empirischen Forschungsmethoden zu bearbeiten.

Der Studiengang vermittelt dabei insbesondere Kompetenzen für die Analyse des europäischen Integrationsprozesses und die Ausbildung europäischer Identität(en). Der europäische Fokus in Forschung und Lehre bezieht sich auf die historisch entwickelte kulturelle Einflusssphäre der Moderne. Europa wird dabei nicht nur als geopolitische Region, sondern als durch globale Medienvernetzung und transnationale Kultur- und Wissensflüsse konstituierter Raum verstanden.

Gleichwohl werden kognitions-, kommunikations- und kulturwissenschaftlich die europäischen Beobachtungs- und Reflexionsbedingungen kritisch vorausgesetzt.

Besondere Themenschwerpunkte sind hierbei:
* Wissenskulturen/Kulturen des Wissens (globale Wissenskulturen, verschiedene Wissenssorten und ihre wechselseitige Beziehung, Konventionalisierungen und Gebrauchskulturen des Wissens, Wissensproduktion innerhalb und außerhalb der Wissenschaft, Wissenstransfer, Unternehmens- und Organisationsforschung)
* Sichtbarkeit/Hörbarkeit: Kulturen im Screen Age (historische und medienevolutionäre Beschäftigung mit medientechnischer Audiovisualität, Veränderung der Textkultur durch die Karriere des Visuellen und die entsprechenden Formen kultureller Narration)
* Stadt- und Regionalentwicklung (Städte als Netzknoten einer globalisierten Wirtschaft, Kultur als Ressource in Stadtumbauprozessen, Städte und Regionen in hochentwickelten Industriegesellschaften und in der europäischen Peripherie, Effekte des europäischen Integrationsprozesses für Süd- und Osteuropa)
* Kultur und Politik der Europäisierung (transnationale Migration und Kultur in Europa, (post-)koloniale Machtverhältnisse, Struktur und Entwicklung der Europäischen Union)
* Kulturanalyse von Repräsentationen (Analyse von Kulturdarstellung und -vermittlung durch Ausstellungsprojekte, Museen, touristische Sehenswürdigkeiten, Kultur-Events, Fernsehdokumentationen, ethnografischen Texten u.ä.)
* Mediale Selbstbefähigung des Menschen (co-evolutionärer Zusammenhang zwischen Mensch und Medien, computertechnologische Veränderungen der Materialität, Verbreitung und Reichweite von Medien)


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