| Bewerbungsfrist: | September 15 | ||
| Jährliche Studiengebühr: | Gratis - | ||
| Location: | Bremen / Deutschland / Karte anzeigen ▾ Karte ausblenden ▴ | ||
| Dauer: | 24 Monate | Beginn: | Oktober |
| Unterrichtsform: |
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| Studienart: |
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| Credits (ECTS): | 120 | ||
| Sprachen: | Englisch Deutsch | ||
Der Master in Geschichte baut auf dem epochenübergreifend angelegten und an thematischen Fragestellungen orientierten Konzept des Bachelorstudiengangs auf. Jenseits der traditionellen Epochenorientierung der Geschichtswissenschaft eignen sich die Studierenden Kenntnisse, Methoden und Arbeitstechniken in den beiden Schwerpunkten „Geschichte in der Öffentlichkeit“ und „Kulturen-Geschichte“ an.
Der Schwerpunkt „Geschichte in der Öffentlichkeit“ verbindet die kritische Reflexion und Analyse des Verhältnisses von Geschichte und Öffentlichkeit mit der Vermittlung von Methoden und Techniken der Präsentation wissenschaftlicher Erkenntnisse. Im Schwerpunkt „Kulturen-Geschichte“ geht es um Fragen individueller und kollektiver Wahrnehmungs-, Deutungs- und Sinnstiftungsweisen der Wirklichkeit. Besondere Bedeutung kommt dem Themenbereich der Inter- und Transkulturalität zu, wie es schon der Terminus „Kulturen-Geschichte“ zum Ausdruck bringt. Der geographische Untersuchungsraum umfasst neben Deutschland und Europa auch außereuropäische Räume (insbesondere Russland, Lateinamerika und die Weltmeere).
Im Vordergrund steht dabei die Entwicklung einer hohen Analyse und Problemlösekompetenz, die auf komplexe und unbekannte Zusammenhänge angewendet werden kann. Die Ausrichtung des Studiengangs ist in beiden Schwerpunkten primär forschungsorientiert. Zugleich vermittelt die Kombination beider Schwerpunkte eine auf dem Arbeitsmarkt vielfältig einsetzbare Berufsqualifikation.
Der Master in Geschichte thematisiert vergangene und gegenwärtige Geschichtsdeutungen als Formen der Sinnstiftung der Gegenwart, die in der Öffentlichkeit allenthalben präsent sind. Sie bilden einen wesentlichen Teil unseres Selbstverständnisses, prägen die Wahrnehmung der Gegenwart und beeinflussen die Gestaltung der Zukunft. Es ist die Aufgabe von Historikern und Historikerinnen, die Vergangenheit mittels eines methodischen Instrumentariums und anhand von Quellen zu erforschen, von dieser Basis aus bestehende Geschichtsbilder immer wieder zu hinterfragen und neue Deutungsangebote zur Diskussion zu stellen.
Der Master in Geschichte nimmt hierbei die epochenübergreifende Anlage des Bachelor auf. Historische Wandlungsprozesse werden anhand von thematischen Leitfragen bewusst über die tradierten Epochengrenzen hinweg in den Blick genommen. Die beiden Schwerpunkte „Geschichte in der Öffentlichkeit“ und „Kulturen-Geschichte“ schließen dabei unmittelbar an die Module der Profilphase des Bachelor an. Insbesondere gilt dies für die beiden Profilmodule „Geschichtsverständnis und Vergangenheitsentwürfe“ und „Kulturen – Kontakt, Transfer, Konflikt“.
Im Schwerpunkt „Geschichte in der Öffentlichkeit“ geht es um die kritische Überprüfung der inhaltlichen Stichhaltigkeit und der Wirkungsweise vergangener und aktueller Geschichtsbilder sowie um die Reflexion der Inszenierung und Instrumentalisierung von Geschichte. Komplementär dazu werden Praxis-Kompetenzen im Bereich der Präsentation wissenschaftlicher Ergebnisse vermittelt.
Der Schwerpunkt "Geschichte in der Öffentlichkeit" wird getragen von den Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern des Instituts für Geschichtswissenschaft, die neben ihrer wissenschaftlichen Qualifikation ein breites Spektrum an Kompetenzen aus den Bereichen Museumsleitung, Archäologie, Ausstellungskonzeption, Schreibdidaktik und Filmanalyse vertreten. Das Studium stützt sich ferner auf Kooperationen mit zahlreichen Institutionen im Bundesland Bremen. Dazu zählen u.a. die Forschungsstelle Osteuropa, das Deutsche Schiffahrtsmuseum, das Focke-Museum, das Dommuseum, die Landesarchäologie, das Staatsarchiv, die Staats- und Universitätsbibliothek.
Kulturgeschichte bezeichnet einen methodischen Ansatz, der ein breites Spektrum historischer Phänomene in einem neuen Forschungsfeld konstituiert. Innerhalb der Kulturgeschichte steht in dem Masterstudiengang insbesondere der Themenbereich der Inter- und Transkulturalität im Zentrum, dies verdeutlicht der Terminus „Kulturen-Geschichte“. Im Schwerpunkt der „Kulturen-Geschichte“ stehen drei Problemkomplexe im Vordergrund: 1.) Die Werte, Normensysteme und symbolischen Formen, mit deren Hilfe die Menschen der Vergangenheit ihr Zusammenleben organisiert und geordnet haben; 2.) die Genese und der Wandel von Selbst- und Fremdbeschreibungen; 3.) die Selbstreflexion der eigenen und zeitgenössischen geschichtswissenschaftlichen Arbeit. Der geographische Untersuchungsraum umfasst neben Deutschland und Europa auch außereuropäische Räume (insbesondere Russland, Lateinamerika und die Weltmeere).
Die beiden Schwerpunkte werden durch zwei epochenübergreifende Profilmodule aus dem Lehrangebot des Bachelor ergänzt. Sowohl in der Betreuung wie in den Bedingungen der aktiven Teilnahme und in den Prüfungsleistungen wird sichergestellt, dass die Anforderungen dem Niveau eines Masterstudiengangs entsprechen. Zugleich wird über die Studienkommission sichergestellt, dass sich die konkreten Gegenstandsbereiche der Module in den Lehrveranstaltungen von B.A. und M.A. Studiengängen nicht wiederholen.
Diese beiden Module sollen bewusst dazu dienen, die konsekutive Anlage der Bachelor- und Masterstudiengänge am Institut für Geschichtswissenschaft zu unterstreichen. Sie ermöglichen darüber hinaus jenen Studierenden, die ihr B.A.-Studium nicht im Institut für Geschichtswissenschaft an der Universität Bremen absolviert haben, eine Einführung in die Arbeitsweisen der Profimodule und tragen so zu einem möglichst einheitlichen Kenntnisstand bei. Zugleich erweitert die Öffnung von zwei Bachelormodulen das Angebotsspektrum für die Studierenden im Masterstudiengang.
Das Modul „Fachkompetenzen“ dient der Vermittlung von Kenntnissen im Bereich der historischen Hilfswissenschaften. Studierende sollen hier Kenntnisse erwerben bzw. vertiefen, die sie zum eigenständigen Quellenstudium für Masterarbeiten in der Alten, der Mittelalterlichen sowie der Neueren und Neuesten Geschichte befähigen. Das Modul „Methodische Herausforderungen der Geschichtswissenschaft“ bereitet die Studierenden auf die Konzeption der Masterarbeiten vor. Im Wahlbereich schließlich können im Umfang von 15 CP Veranstaltungen nach freier Wahl im Fach Geschichte oder im überfachlichen Studium belegt werden. Empfohlen wird den Studierenden insbesondere der Ausbau von Fremdsprachenkompetenzen.
You are normally required to take an English Proficiency Test.
Most European Universities recognise the IELTS test.
Take testAllgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
Für die Aufnahme in einen Masterstudiengang ist der Abschluss eines Studiums auf Bachelor-Niveau Voraussetzung.
Die fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen sind in der aktuellen Aufnahme-/Zulassungsordnung (s. u.) geregelt.
Darin enthalten sind auch die unterschiedlichen Fristen für die Nachweiserbringung.
Fremdsprachenkenntnisse
Bei der Anmeldung zur Masterarbeit müssen folgende Fremdsprachenkenntnisse nachgewiesen werden: Englisch auf dem Niveau B 2 des europäischen Referenzrahmens sowie bei einer Masterarbeit in der a) Alten Geschichte: Latinum und Griechischkenntnisse, b) Mittelalterlichen Geschichte: Latinum, c) Neuere und Neueste Geschichte: eine weitere moderne Fremdsprache auf B 1 Niveau oder das Latinum.
Zulassungsfrei; es stehen Studienplätze für alle BewerberInnen zur Verfügung
| Benötigter Abschluss: | Bachelor |
| Benötigte Berufserfahrung | Nicht angegeben |
Akkreditiert durch: ACQUIN
You can contact Dr. Stefanie Walther to ask a question about Geschichte at University of Bremen.
Über das untenstehende Formular, können Sie Fragen direkt an die Kontaktpersonen der Universität richten.
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