| Bewerbungsfrist: | Juni 30 | ||
| Jährliche Studiengebühr: | Gratis - | ||
| Location: | Bremen / Deutschland / Karte anzeigen ▾ Karte ausblenden ▴ | ||
| Dauer: | 24 Monate | Beginn: | Oktober |
| Unterrichtsform: |
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| Studienart: |
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| Credits (ECTS): | 120 | ||
| Sprachen: | Deutsch | ||
Den zweijährigen Masterstudiengang Kunst- und Kulturvermittlung an der Universität Bremen gibt es seit dem Wintersemester 2004/05. Er umfasst theoretische, historische und methodisch-didaktische Anteile und ist sowohl fachwissenschaftlich als auch berufsqualifizierend ausgerichtet. Zum nächsten Studienbeginn im Wintersemester 20012/13 wird ein integrativer Studienschwerpunkt „Kunst/Film/Wissenschaft“ angeboten. Dieser Studienschwerpunkt führt kunst- und filmwissenschaftliche Inhalte mit der Vermittlungspraxis zusammen: Er stellt kunst- und filmwissenschaftliche Fragestellungen in den Vordergrund und bietet entsprechende Möglichkeiten zur Erprobung von Vermittlungsformen in Kooperation mit Institutionen der Kunst- und Filmvermittlung. Fragen nach Bild und Raum, Bewegungsbild und Zeit, nach Dispositiven und Anordnungen spielen dabei eine zentrale Rolle. Das Studium bereitet auf eine Wissenschaftskarriere im Bereich Kunst- und Filmwissenschaft vor und bietet gleichzeitig einen berufsqualifizierenden Abschluss für den Einstieg in die Vermittlungsarbeit von Kunst- und Filminstitutionen.
Das Studium umfasst wissenschaftlich-theoretische Studienanteile (5 wissenschaftliche Basismodule), praxisorientierte Studienanteile (4 berufsqualifizierende Module) und ein Abschlussmodul. Der wissenschaftliche Teil konzentriert sich ab dem Wintersemester 2012/13 auf einen integrativen Studienschwerpunkt „Kunst/Film/Wissenschaft“, der die Fächer Kunstwissenschaft und Filmwissenschaft, die Forschungsgegenstände Kunst und Film, sowie die unterschiedlichen Forschungsmethoden miteinander verbindet. Der praxis-orientierte Studienteil flankiert den integrativen Studienschwerpunkt „Kunst/Film/Wissenschaft“, und konzentriert sich auf Kunst- und Filmvermittlung. Das Studium bietet damit eine Qualifizierung sowohl in der kunst- und filmwissenschaftlichen Forschung an, als auch im beruflichen Feld der Kunst- und Filmvermittlung. Die Praxisorientierung wird durch die enge Zusammenarbeit mit Kunst- und Filminstitutionen gestützt. Im Laufe des Studiums erwerben die Studierenden die Fähigkeit zur eigenständigen kunst- und filmwissenschaftlichen Forschung. Darüber hinaus lernen sie exemplarisch Arbeitsfelder der Kunst- und Filmvermittlung kennen. Die Entwicklung und Erprobung eigener Ideen und Konzepte vermitteln Erfahrungen und Referenzen für den Berufseinstieg. Durch die Kombination von wissenschaftlichen und berufsqualifizierenden Anteilen zielt der Masterstudiengang auf eine Verzahnung von Forschungsorientierung und Berufsqualifizierung.
Das viersemestrige Studium umfasst 48 SWS. Es werden und 120 Credit points vergeben. Die Credit points verteilen sich wie folgt: 100 CP auf die 9 Studienmodule und 20 CP auf das Abschlussmodul.
Die Bearbeitungszeit der Abschlussarbeit beträgt vier Monate und fällt in das 4. MA-Semester. Die Arbeit soll nicht mehr als 60-80 Seiten umfassen. Prüfungsrelevant ist darüber hinaus die kontinuierliche Führung eines individuellen Studien-Portfolios.
Das Studienmodell besteht aus:
a) fünf Basismodulen:
* Grundlagen
* Kunst-, Medien- und Kulturgeschichte I
* Grundlagen ästhetischer Vermittlungsprozesse
* Kunst-, Medien- und Kulturgeschichte II
* Theorien des kulturellen Feldes
b) vier berufsqualifizierenden Modulen:
* Sammeln und Ausstellen
* Vermittlung I
* Vermittlung II
* Schlüsselqualifikationen
c) Kolloquium und Master-Thesis
Ergänzt werden die Präsenzveranstaltungen durch zwei Praktika in Referenzinstitutionen: ca. 40 Std. semesterbegleitend im 1. Semester und ca. 3 Monate zwischen dem 2. und 3. Semester.
Eine tabellarische Übersicht zu den Studieninhalten finden sie hier.
Im ersten Semester erfolgen in den fachlichen Modulen 1 und 2 eine grundlegende Orientierung sowie ein Überblick bezüglich Themen und Fragstellungen des integrativen Studienschwerpunkts „Kunst/Film/Wissenschaft“. Verdeutlicht wird die Besonderheit des Studiengangs, ein fachwissenschaftliches Studium mit praxisbezogener Vermittlung zu verbinden.
Im Modul 1 „Grundlagen“ wird ein vertiefender Überblick über Grundlagen des integrativen Studienschwerpunkts „Kunst/Film/Wissenschaft“ gegeben. Dabei sollen unter historisch-systematischen Gesichtspunkten die besonderen Formen der Analyse, Interpretation und Rezeption der Gegenstände behandelt werden.
Im Modul 2 „Sammeln und Ausstellen“ werden Geschichte und Theorie des Ausstellungs- und Sammlungswesens thematisiert. Die historische Entstehung und Entwicklung von Sammlungen, Ausstellungen und Museen werden im Hinblick auf ihre spezifischen Aufgaben des Sammelns, Bewahrens, Forschens und Vermittelns untersucht. Es werden verschiedene Ausstellungsformen mit ihren unterschiedlichen Präsentations- und Vermittlungskonzepten (Kunst/Kino) bearbeitet und verglichen. Das angegliederte Praktikum vermittelt erste Einblicke in die Arbeit von Kunst- und Filminstitutionen.
Im 2. Semester werden im Modul 3 „Kunst-, Medien- und Kulturgeschichte I“ insbesondere kunst- und filmgeschichtliches Grundlagenwissen und Methoden der Analyse und Interpretation, sowie Kenntnisse über den Zusammenhang von Stadt- und Kulturentwicklung vermittelt. Unter methodischen Gesichtspunkten geht es um die Verankerung theoretischen und historischen Denkens für die Beschäftigung mit konkreten Gegenständen, Kontexten und Dispositiven von Kunst und Film.
Im Modul 4 „Vermittlung I“ wird dieses Grundlagenwissen mit der Praxis der Vermittlungsarbeit verknüpft. Im Rahmen der Seminare und eines Projektes oder einer Projektwoche findet auch eine Auseinandersetzung mit aktuellen internationalen Positionen der Kunst- und Filmvermittlung statt. Die Beschäftigung mit Ausstellungspraxen dient der Entwicklung erster eigener Vermittlungskonzepte.
Im Modul 5 „Schlüsselqualifikationen“ erlernen die Studierenden Grundlagen des Projekt- und Kulturmanagements und angewandter Kommunikation. Diese Seminare werden den Studierenden helfen, aus ihren Erfahrungen mit der Vermittlungspraxis entstandene betriebswirtschaftliche Fragen sowie Probleme des Kultursponsorings, der Öffentlichkeitsarbeit und rechtliche Rahmenbedingungen zu fundieren.
Im Praktikum zwischen dem 2. und 3. Semester vertiefen die Studierenden ihre Kenntnisse von Museen und Kulturinstitutionen und deren besonderen Arbeitsabläufen. Die Praktika finden vorrangig in den kooperierenden Kunst- und Filminstitutionen statt. In Bremen zählen dazu: die Kunsthalle, das Neue Museum Weserburg, das CITY 46 (Kommunalkino Bremen), das Paula-Modersohn-Becker-Museum, die Gesellschaft für Aktuelle Kunst und das Überseemuseum, das Gerhard-Marcks-Haus, das Focke Museum und das Bremer Zentrum für Baukultur. Auch andere Institutionen im In- und Ausland können hinzugezogen werden. Das Praktikum beinhaltet eine Mitarbeit in Forschungs- und Ausstellungsprojekten, sowie in museumspädagogischen und verwaltungstechnischen Praxisfeldern. Es wird in den Seminaren vorbereitet, begleitet und ausgewertet; die Führung eines Praktikumstagebuches ist verpflichtend.
Im 3. Semester werden im Modul 6 „Kunst-, Medien- und Kulturgeschichte II“ insbesondere kunst- und filmgeschichtliche Kenntnisse und Methoden der Analyse und Interpretation vertieft. Dabei stehen Fragen nach Bild und Raum, Bewegungs-Bild und Zeit, nach Dispositiven und Anordnungen im Zentrum, die auch im Kontext der Kunst- und Filmvermittlung eine zentrale Rolle spielen.
Im Modul 7 „Grundlagen ästhetischer Vermittlungsprozesse“ werden Fragen der Rezeption aus der Perspektive des Subjektes untersucht und fundiert. Dies geschieht unter Bezug auf die philosophische Ästhetik, auf Gesellschafts-, Bildungs- und Kreativitätstheorien und Geschlechterverhältnisse in Kunst und Film.
Modul 8 „Vermittlung II“ widmet sich der weiterführenden Kenntnisse und Entwicklung der Vermittlungspraxis. Neben der intensiven Auswertung der Praktikumserfahrungen werden über die Erprobung eigener Vermittlungskonzepte die Möglichkeiten und Anforderungen unterschiedlicher Vermittlungsformen vertieft.
Die Studienabschlussphase des 4. Semesters konzentriert sich im Modul 9 „Theorien des kulturellen Feldes“ auf eine vertiefte Auseinandersetzung mit Formen der Kulturindustrie und der Massenkultur. In der Erstellung der Master-Thesis werden die Studierenden im Modul 10 eine projektorientierte Anwendung und Reflexion des aus Theorie und Praxis erworbenen Wissens unter einer eigenen Fragestellung darlegen. Die Abschlussarbeit kann einen fachwissenschaftlichen Schwerpunkt (Forschungsarbeit zu einem selbst gewählten Thema) oder einen praxisorientierten Schwerpunkt (Konzeption, Durchführung, Auswertung eines eigenen Vermittlungskonzeptes) haben. Im Kolloquium werden die Master-Projekte der Studierenden vorgestellt und diskutiert.
Zusammenfassung
Die Inhalte der Module M1, M3, M6, M7 und M9 gruppieren sich um den integrativen Studienschwerpunkt „Kunst/Film/Wissenschaft“ und ermöglichen insbesondere den Erwerb eines kunst- und filmwissenschaftlichen Wissens; sie bereiten auf eine Wissenschaftskarriere im Bereich Kunst- und Filmwissenschaft vor. Die berufsqualifizierenden Module M2, M4, M5 und M8 in Verbindung mit den zwei Praktika vermitteln Kompetenzen im Bereich der Kunst- und Filmvermittlung; sie bereiten insbesondere auf einen Einstieg in Kunst- und Filminstitutionen vor.
Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
Für die Aufnahme in einen Masterstudiengang ist der Abschluss eines Studiums auf Bachelor-Niveau Voraussetzung.
Die fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen sind in der aktuellen Aufnahme-/Zulassungsordnung (s. u.) geregelt.
Darin enthalten sind auch die unterschiedlichen Fristen für die Nachweiserbringung.
Beschränkte Anzahl von Studienplätzen. Zulassung nach Zulassungs-/Aufnahmeordnung.
| Benötigter Abschluss: | Bachelor |
| Benötigte Berufserfahrung | Nicht angegeben |
Akkreditiert durch: ACQUIN
You can contact Dr. Viktor Kittlausz to ask a question about Kunst- und Kulturvermittlung at University of Bremen.
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