| Bewerbungsfrist: | September 15 | ||
| Jährliche Studiengebühr: | Gratis - | ||
| Location: | Bremen / Deutschland / Karte anzeigen ▾ Karte ausblenden ▴ | ||
| Dauer: | 24 Monate | Beginn: | Oktober |
| Unterrichtsform: |
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| Studienart: |
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| Credits (ECTS): | 120 | ||
| Sprachen: | Deutsch | ||
Der Masterstudiengang "Materialwissenschaftliche Mineralogie, Chemie und Physik" befasst sich mit einer breiten Palette von Materialien, wobei das Themenspektrum aus Praxis und Grundlagenforschung den gesamten Bereich vom Rohstoff bis zum Endprodukt umspannt. Ab dem zweiten Semester ist das Profil Mineralogie auf natürliche und technisch hergestellte anorganische, nicht-metallische Materialien fokussiert, im Profil Chemie reicht das Spektrum von der Festkörperchemie über makro- und supramolekulare Materialien bis hin zu nanostrukturierten Oberflächen, im Profil Physik schließlich liegen die Schwerpunkte in den Bereichen der Epitaxie von Halbleitermaterialien sowie der chemischen und strukturellen Charakterisierung ihrer Volumen- und Oberflächeneigenschaften.
Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder
Der Studiengang eröffnet den Absolventen und Absolventinnen zahlreiche Tätigkeitsfelder zum einen in Industriebereichen wie Glas- und Keramik, Baustoffe und Chemie, Entsorgungs- und Deponiewirtschaft, Elektronik, Papier, Farben, Pharma, Stahl und anderen materialbezogenen Bereichen, zum anderen in staatlichen und industriellen Einrichtungen mit Laboren zur Analytik und Charakterisierung von Materialien (z. B. Materialprüfungsämter).
Die Konzeption des Studiengangs mit der Einbeziehung von Veranstaltungen aus den Bereichen Betriebswirtschaftslehre und Management soll die Studierenden in besonderer Weise auf ihre Verantwortung im späteren beruflichen Umfeld vorbereiten.
Der Studiengang – interdisziplinär von den Fachbereichen Geowissenschaften, Chemie und Physik angeboten – hat das Ziel, naturwissenschaftliche Kernkompetenzen aus verschiedenen Disziplinen der beteiligten Fächer und insbesondere Fähigkeiten und Kenntnisse in den Bereichen Herstellung, Analytik und Charakterisierung von Materialien zu vermitteln. So ergänzen sich grundlagenbezogene, methodenorientierte und materialspezifische Aspekte zu einer integrativen Sicht materialwissenschaftlicher und naturwissenschaftlicher Fragestellungen. Inhalte aus den Bereichen Management und Betriebswirtschaft erweitern den Themenkanon.
Im ersten Semester bringen Lehrveranstaltungen zu den Grundlagen einzelner Teildisziplinen, orientiert an verschiedenen Materialklassen, alle Studierenden auf denselben Kenntnisstand. Ab dem zweiten Semester stehen die drei Profile Chemie, Physik und Mineralogie zur Auswahl. Die Masterarbeit erstreckt sich über das vierte Semester. Abschluss des Studiums bildet eine mündliche Prüfung in Form eines Kolloquiums.
Studienverlaufsplan
Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlfächer
I. Pflichtbereich:
* Grundlagen Mineralogie/Kristallographie, Materialwissenschaften, Festkörperphysik (12 CP)
* analytische Methoden (12 CP)
* Molekül- und Oberflächenphysik (6 CP)
* Rechenmethoden (6 CP)
* General Studies (BWL, Ringvorlesung) (6 CP)
II. Wahlpflichtbereich:
* Profil Mineralogie (48 CP)
* Profil Chemie (48 CP)
* Profil Physik (48 CP)
Innerhalb der einzelnen Profile können ein (Mineralogie) bzw. zwei (Chemie, Physik) Module frei gewählt werden, die übrigen sind obligatorisch.
III. Masterarbeit (30 CP)
Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil
Das Lehrangebot umfasst Vorlesungen, Seminare, Übungen, Praktika und Projekte, die zu Modulen zusammengefasst sind.
Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen
Im mineralogischen Wahlprofil werden klassische mineralogische Themen wie Lagerstätten- und Rohstoffkunde, Phasenanalytik und Kristallographie mit materialwissenschaftlichen Aspekten und Methoden zu einem modernen, im angelsächsischen Raum schon etwas länger gängigen Bild der Mineralogie verknüpft. Das Themenspektrum umfasst den gesamten Bereich vom Rohstoff bis zum Endprodukt. Im Zentrum stehen natürlich und technisch hergestellte anorganische nicht-metallische Materialien. Fragen aus Praxis und Grundlagenforschung stehen gleichberechtigt nebeneinander: Wie und wo können diese Materialien technisch verwendet werden? Wie sieht ihre atomare Struktur und Zusammensetzung aus und wie beeinflussen diese Faktoren die physikalischen und chemischen Eigenschaften?
Im physikalischen Wahlprofil werden physikalische Methoden der Materialherstellung (z.B. Kristallwachstum und Epitaxie) und Materialcharakterisierung sowie deren tieferen Grundlagen in der Festkörperphysik vermittelt. Im chemischen Wahlprofil kommt der Vermittlung von Kenntnissen zur Synthese molekularer Materialien mit modernen Methoden der organischen, makromolekularen und supramolekularen Chemie sowie der anorganischen Festkörperchemie großes Gewicht zu. Dies unterstreicht die zunehmend wichtiger werdende Bedeutung von Polymer- und supramolekularen Materialien sowie von anorganisch-organischen Hybridmaterialien und die zentrale Rolle, die die Chemie in diesen Kontexten für die Materialwissenschaften spielt. Darüber hinaus werden den Studierenden in den beiden Profilen Einblicke in die chemischen und festkörperphysikalischen Eigenschaften und typische Anwendungen von der Katalyse und organischen Schichten (Chemie) bis hin zur Mikroelektronik (Physik) vermittelt. Dabei reicht die Materialpalette von keramischen und metallischen über Halbleiter- bis hin zu molekular aufgebauten Materialien.
General Studies
Inhalte aus den Bereichen Betriebswirtschaft und Medientechnik ergänzen den fachlichen Themenkanon. Zudem lernen die Studierenden Projekte zu organisieren und werden mit Präsentationstechniken vertraut gemacht. Dadurch sind sie optimal auf eine gehobene Verantwortung im späteren Beruf in Wirtschaft oder Wissenschaft vorbereitet.
Praktikum
Ein Berufspraktikum ist nicht verpflichtend, kann aber eine sinnvolle Ergänzung des Studiums darstellen.
Auslandssemester
Ein Auslandssemester kann in den Studienverlauf eingebaut werden, dort erbrachte Studienleistungen werden bei vorheriger Absprache anerkannt.
Prüfungen und Prüfungsformen
Prüfungen erfolgen studienbegleitend und können in den folgenden Formen erfolgen:
* Klausur (45 bis 180 Minuten)
* mündliche Prüfung (ca. 30 Minuten),
* schriftlich ausgearbeitetes Referat mit Vortrag (20 bis 45 Minuten),
* Projektarbeit mit Ergbnisbericht,
* Kolloquiumsvortrag,
* Verfassen von Praktikumsprotokollen,
* Bearbeitung von Übungsaufgaben
* Studienarbeit.
Das Studium wird mit einer 22-wöchigen Masterarbeit und einem mündlichen Kolloquium von etwa 40 - 50 Minuten abgeschlossen.
Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
Für die Aufnahme in einen Masterstudiengang ist der Abschluss eines Studiums auf Bachelor-Niveau Voraussetzung.
Die fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen sind in der aktuellen Aufnahme-/Zulassungsordnung (s. u.) geregelt.
Darin enthalten sind auch die unterschiedlichen Fristen für die Nachweiserbringung.
Englisch auf dem Niveau C1 des Common European Framework of References for Languages.
Zulassungsfrei; es stehen Studienplätze für alle BewerberInnen zur Verfügung
| Benötigter Abschluss: | Bachelor |
| Benötigte Berufserfahrung | Nicht angegeben |
Akkreditiert durch: ACQUIN
You can contact Dr. Ulrike Wolf-Brozio to ask a question about Materialwissenschaftliche Mineralogie, Chemie und Physik at University of Bremen.
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