| Bewerbungsfrist: | September 15 | ||
| Jährliche Studiengebühr: | Gratis - | ||
| Location: | Bremen / Deutschland / Karte anzeigen ▾ Karte ausblenden ▴ | ||
| Dauer: | 24 Monate | Beginn: | Oktober |
| Unterrichtsform: |
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| Studienart: |
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| Credits (ECTS): | 120 | ||
| Sprachen: | Deutsch | ||
Unter den naturwissenschaftlich-technischen Disziplinen und Berufsbildern nimmt die Physik eine besondere Stellung ein. Die Physik beschäftigt sich mit der Beobachtung und dem Verständnis aller grundlegenden Phänomene im Bereich von Materie und Energie. Damit bildet sie auch die Grundlage der anderen naturwissenschaftlichen Fachgebiete bis hin zu den Lebenswissenschaften und der Medizin, und sie ist die Basis der Ingenieurwissenschaften und der Technik.
Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder
Physikerinnen und Physiker arbeiten in öffentlich geförderten und in industriellen Forschungslabors an grundlagen- und anwendungsorientierten Fragestellungen. Die Themen reichen von der Kosmologie und der Elementarteilchenphysik, die meist in großen internationalen Arbeitsgruppen bearbeitet werden, über die Physik der Kondensierten Materie und der Materialien bis zur innovativen Technik. Die Physik bildet den Ausgangspunkt der zukunftsweisenden Hochtechnologien von der Mikroelektronik bis zur Nanotechnologie und ohne ihre Mitwirkung sind nachhaltige Beiträge zur Lösung der Energie- und Umweltproblematik undenkbar.
Geschätzte Berufseigenschaft der Physiker und Physikerinnen ist ihre Fähigkeit, komplexe Vorgänge in Wissenschaft, Technik und Wirtschaft unter quantitativen Gesichtpunkten systematisch zu analysieren und innovativ weiterzuentwickeln. Aufgrund dieser grundsätzlichen Fähigkeiten sind Physik-Absolventen auch in Berufsfeldern, die sonst ausschließlich den Ingenieuren vorbehalten sind, und in fachlich weiter abgelegenen Bereichen wie beispielsweise in der Unternehmensberatung und im Versicherungswesen gesuchte Mitarbeiter.
Der Bachelor-Abschluß ist zwar für bestimmte Tätigkeiten berufsbefähigend, er reicht jedoch nicht aus, die zuvor beschriebene Breite des Berufsbildes des Physikers bzw. der Physikerin auszufüllen. Insbesondere fehlt die für weite Bereiche der Praxis in Forschung und Industrie unerlässliche Vertiefung des Wissens und die zum Berufsbild der Physikerin und des Physikers gehörende Fertigkeit, sich in Frontbereichen selbständig explorativ und innovativ betätigen zu können.
Das Ziel des Masterstudiengangs ist daher eine Spezialausbildung in mehreren Teilfächern der Physik auf international höchstem Niveau sowie die Anleitung der Studierenden zum selbständigen, an der jeweils maßgebenden Praxis orientierten wissenschaftlichen und technischen Arbeiten. Der Masterstudiengang wird durch das wissenschaftliche Profil der Universität und des dortigen Fachbereichs Physik geprägt.
Eingangsvoraussetzung ist ein mit entsprechenden fachlichen Leistungen abgeschlossenes Bachelor-Studium in Physik oder ein gleichwertiger qualifizierender Abschluss. Die Zulassung von Bewerbern mit anderen Abschlüssen wird durch die Master-Zugangsordnung, die Eignungsprüfungen enthalten kann, geregelt.
Studienverlaufsplan
Der Masterstudiengang umfasst 120 ECTS-Punkte entsprechend einer Studiendauer von 4 Semestern. Die Ausbildungsinhalte werden in Module zusammengefasst, die sich jeweils über ein bis zwei Semester erstrecken. Entsprechend den oben dargelegten Zielen gliedert sich der Studiengang in zwei jeweils einjährige Abschnitte, die fachliche Vertiefungsphase und die Forschungsphase.
Die fachliche Vertiefungsphase dient dem Erarbeiten, der für eine eigenständige produktive Arbeit in der Physik notwendigen fortgeschrittenen Kenntnisse. Durch eine vom wissenschaftlichen Profil der Universität und ihres Fachbereichs Physik geprägte Spezialausbildung in mehreren Teilfächern der Physik können sich die Absolventen auf bestimmte zukünftige Tätigkeitsbereiche gezielt vorbereiten.
Die Forschungsphase ist als Einheit anzusehen. Sie trägt der für die moderne Wissenschaft typischen Tatsache Rechnung, dass der Umfang des essentiellen Wissens so groß geworden ist, dass es auch bei einer an die Grenzen gehenden Straffung und Konzentration unvermeidbar ist, dass die Vermittlung auch nur des Basiswissens einen hohen Anteil der Studienzeit in Anspruch nimmt. Gerade diese Straffung und Konzentration vergrößert aber den Abstand zur immer weiter vorrückenden innovativen Front von Wissenschaft und Technik, an der sich die Absolventen anschließend in der Forschung und in der Wirtschaft bewähren sollen.
Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlfächer
Pflichtfächer sind Höhere Experimentelle Physik und Höhere Theoretische Physik. Ausserdem müssen zwei Wahlpflichtfächer belegt werden. Ein Wahlfach soll auf dem Arbeitsgebiet der Masterarbeit sein, die im Rahmen einer einjährigen Forschungsphase bearbeitet wird. Hierbei kann zwischen Biophysik, Festkörperphysik, Theoretischer Physik und Umweltphysik gewählt werden. Das zweite Wahlfach kann auch aus dieser Menge gewählt werden, kann aber auch - auf Antrag - auch ein anderes natur- oder inegnieurwissenschaftliches Fach sein.
Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil
In der Vertiefungsphase (1. und 2. Semester) werden Vorlesungen, Übungen und Praktika angeboten.
In der Forschungsphase (3. und 4. Semester) wird an einem Forschungsprojekt in einer Arbeitsgruppe gearbeitet, was durch Seminare unterstützt wird.
Auslandssemester
Nicht vorgeschrieben, aber möglich und sinnvoll. Hierbei sollte aber frühzeitig mit dem Prüfungsausschuss abgestimmt werden, ob die im Ausland erbrachten Studienleistungen auch anerkannt werden können.
Prüfungen und Prüfungsformen
(2) Prüfungen können in einer oder mehreren der folgenden Formen erfolgen:
* Klausur (Dauer 1 – 2 Stunden)
* Mündliche Prüfungen (mindestens 30 maximal 60 Minuten)
* Seminarvorträge von 20 bis zu 45 Minuten Dauer
* schriftliche Ausarbeitungen
Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung)
ein erster berufsqualifizierender wissenschaftlicher Hochschulabschluss im folgenden Studiengang:Physik (B. Sc.) oder einem als gleichwertig anerkannten Studiengang mit Studienleistungen im Umfang von mindestens 180 Leistungspunkten (Credit Points = CP) nach dem European Credit Transfer System (ECTS) oder äquivalenten Leistungen.
mindestens 150 CP fachwissenschaftliche Physik-Anteile, die in einem vorhergehen¬den abgeschlossenem Studium erworben wurden. Davon müssen mindestens 110 CP in der Physik und mindestens 30 CP Mathematik enthalten sein,
Sprachkenntnisse: Die für die Universität Bremen geltenden Voraussetzungen bezüglich deutscher Sprachkenntnisse gemäß der „Ordnung über den Nachweis deutscher Sprachkenntnisse an der Universität Bremen“ vom 15. August 2007 in der jeweils geltenden Fassung müssen erfüllt werden.
Englischkenntnisse werden auf dem Niveau von B1 nach dem Europäischen Referenzrahmen für Sprachen vorausgesetzt, ein Bewerbungsschreiben.
Zulassungsfrei; es stehen Studienplätze für alle BewerberInnen zur Verfügung
| Benötigter Abschluss: | Bachelor |
| Benötigte Berufserfahrung | Nicht angegeben |
Akkreditiert durch: ACQUIN
You can contact Prof.Dr. Gerd Czycholl to ask a question about Physik at University of Bremen.
Über das untenstehende Formular, können Sie Fragen direkt an die Kontaktpersonen der Universität richten.
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