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Slavische Studien – (M.A.)

University of Bremen

Fachbereich Sozialwissenschaften
Bewerbungsfrist: August 15; Februar 15
Jährliche Studiengebühr: Gratis -
Location: Bremen / Deutschland / Karte anzeigen ▾ Karte ausblenden ▴
Dauer: 24 Monate Beginn: März, Oktober
Unterrichtsform:
  • Lehre
Studienart:
  • Vollzeit
Credits (ECTS): 120
Sprachen: Russisch  Polnisch 
8.852389,53.107753

Lage University of Bremen

Das Seminar für Ost- und Mitteleuropäische Studien der Universität Bremen und das Seminar für Slavistik der Universität Oldenburg bündeln in diesem Programm ihre auf die Slavia bezogenen sprach-, literatur-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Kompetenzen und bieten eine gute Vorbereitung auf aktuelle Bedürfnisse der Wissenschaft sowie des Arbeitsmarktes. Die Forschungsinteressen stehen in engem Bezug zu den politischen und kulturellen Umbruchprozessen im slavischen Raum. Der Studiengang fokussiert den nördlichen Teil der Slavia und behandelt schwerpunktmäßig Polen und Russland (zudem die Ukraine und mit Einschränkungen auch Weißrussland). Eine slavische Sprache (Polnisch oder Russisch) wird ausgebaut (Ziel C1), eine weitere Sprache wird zusätzlich erworben bzw. erweitert.

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

Die beruflichen Einstiegsmöglichkeiten, die sich aus dem Master „Slavische Studien“ ergeben, sind äußerst vielfältig und können durch die gewählte Schwerpunktsetzung und entsprechende Praktika konkretisiert werden. So eröffnen sich Entwicklungsmöglichkeiten in den Medien, im Bereich des Journalismus, im Archiv- und Bibliothekswesen, in kulturellen Organisationen, in der Touristikbranche, der Auswärtigen Politik und Politikberatung, bei Nichtregierungsorganisationen (NGOs), im Stiftungswesen, bei Mittlerorganisationen der auswärtigen Kulturpolitik, in der interkulturellen Unternehmens- und Projektberatung, im Verlagswesen oder der Erwachsenenbildung. Der Master öffnet ebenso den Weg in eine wissenschaftliche Laufbahn (Promotion).


Inhalte

Der Studiengang fokussiert den nördlichen Teil der Slavia und behandelt schwerpunktmäßig Polen und Russland (zudem die Ukraine und mit Einschränkungen auch Weißrussland). Eine slavische Sprache (Polnisch oder Russisch) wird ausgebaut (Ziel C1), eine weitere Sprache wird zusätzlich erworben bzw. erweitert.

* 3-semestriges Grundlagenmodul (Ringvorlesung, Studentisches Kolloquium, Forschungswerkstatt)
* fachwissenschaftliche Schwerpunkte:
SP1: Sprachen Ost- und Mitteleuropas oder
SP2: Literaturen und Kulturen Ost- und Mitteleuropas oder
SP3: Kulturen Ost- und Mitteleuropas oder
SP4: Gesellschaften Ost- und Mitteleuropas
* Ergänzungsbereich:
Modul: Profilerweiterung und Modul: Zweite Slavine
* sprachpraktische Profilierung:
Module in der Haupt- und in der Zweitsprache
* Professionalisierungsbereich
* Abschlussmodul (master thesis, Disputation, Masterkolloquium: Publikation und Absolventenkonferenz)

Das interdisziplinäre Forum des Masterprogramms bildet ein Grundlagenmodul, das sich durch die ersten drei Semester zieht. Es versammelt zunächst alle Studierenden in einer Überblicksvorlesung „Slavische Studien“, welche die Dozenten der drei Komponenten „Sprache“, „Kultur und Literatur“ und „Gesellschaft“ als Ringvorlesung gestalten. Ab dem zweiten Semester geht das Modul in ein Diskussionsforum über, das „Kolloquium“, das dem wissenschaftlichen Austausch über die Grenzen des gewählten Schwerpunkts hinaus dient. Die im dritten Semester stattfindende Forschungswerkstatt hat das Ziel, die Masterarbeit vorzubereiten und ihr Entstehen in kritischer interdisziplinärer Diskussion zu begleiten.

Studienverlaufsplan

Ab dem ersten Semester nehmen Sie eine fachwissenschaftliche Schwerpunktsetzung vor.
Dabei gibt es folgende drei Möglichkeiten, aus denen eine im Hinblick auf die Hauptsprache (Polnisch oder Russisch) gewählt wird. Zu jedem Schwerpunkt sind dabei die dazugehörigen zwei Module zu studieren, und zwar entweder im ersten und zweiten Semester oder im zweiten und dritten Semester:

Möglichkeit 1: Schwerpunkt „Sprachen Ost- und Mitteleuropas“
Möglichkeit 1: Schwerpunkt "Sprachen Ost- und Mitteleuropas" (SP1)

* Modul "Kontakt- und Varietätenlinguistik" (9 CP)
* Modul "Systemlinguistik" (9 CP)

Möglichkeit 2: Schwerpunkt "Literaturen Ost- und Mitteleuropas" (SP2)

* Modul "Geschichte slavischer Literaturen" (9 CP)
* Modul "Literaturtheorie und -kritik" (9 CP)

Möglichkeit 3: Schwerpunkt "Kulturen Ost- und Mitteleuropas" (SP3)

* Modul "Geschichte slavischer Kulturen" (9 CP)
* Modul "Kulturtheorie" (9 CP)

Möglichkeit 3: Schwerpunkt "Gesellschaften Ost- und Mitteleuropas" (SP4)

* Modul "Allgemeine politische Kultur" (9 CP)
* Modul "Modernisierungsprozesse" (9 CP)

Neben Ihrem Schwerpunkt studieren Sie im wissenschaftlichen Ergänzungsbereich zwei weitere fachwissenschaftliche Module:

Aus den drei Ihnen verbliebenen Schwerpunkten wählen Sie ein weiteres Modul - bezogen auf Ihre Hauptsprache - und legen sich auf diese Weise ein breiteres wissenschaftliches Profil zu. Der Zeitpunkt zum Besuch dieses Moduls ist frei wählbar.

* Modul: Profilerweiterung (9 CP)

Daneben studieren Sie in diesem Ergänzungsbereich ein weiteres fachwissenschaftliches Modul - bezogen auf die zweite gewählte Sprache. Hierbei können Sie sowohl den Zeitpunkt als auch die fachliche Orientierung frei wählen, idealerweise sollten aber bereits ausreichende Kenntnisse der Zweitsprache vorhanden sein. Es ist in diesem Modul also möglich, einen der bereits gewählten Schwerpunkte zu vertiefen oder auch mit der Wahl des dritten oder vierten Schwerpunkts das disziplinäre Spektrum des Masters in noch größerer Breite abzudecken.

* Modul: Zweite Slavine (9 CP)

Für Ihre sprachpraktische Profilierung führen Sie die aus dem Bachelor mitgebrachte Sprache als Hauptsprache weiter und wählen zusätzlich eine Zweitsprache aus. In der Regel stehen für beides die Sprachen Polnisch und Russisch zur Verfügung. Ukrainisch kann als Zweitsprache, weitere (nicht nur) slavische Sprachen können im Professionalisierungsbereich studiert werden.

Die als Hauptsprache studierte Sprache wird vom ersten bis zum dritten Semester belegt. Am Ende ist das Niveau C1 des europäischen Referenzrahmens angestrebt. Die Zweitsprache hingegen wird in der Regel ohne Vorkenntnisse in zwei intensiveren Modulen studiert und zielt auf A2. Im Russischen und Polnischen ist, da die Kurse auf dem Niveau A1 beginnen, der im Herbst dem Semester vorgeschaltete Intensivkurs eine notwendige Voraussetzung, sofern nicht bereits Vorkenntnisse bestehen.

Da die Sprachkenntnisse der Studierenden erwartungsgemäß individuell sehr unterschiedlich sein werden, wurde ein Lehrkonzept und ein curriculares Modell ausgearbeitet, das die individuellen Voraussetzungen und Bedürfnisse mit optimaler Flexibilität auffangen kann.

Die Wahl der zu belegenden Kurse orientiert sich an den individuellen Vorkenntnissen der Studierenden. Lassen Sie sich hierfür beraten.

* Hauptsprache (Polnisch oder Russisch) (12 CP)
* Zweitsprache (Polnisch oder Russisch oder Ukrainisch) (12 CP)

Im Professionalisierungsbereich können einschlägige Praktika angerechnet und andere berufs- und wissenschaftsqualifizierende Kompetenzen aus dem fächerübergreifenden Angebot der beiden Universitäten studiert werden. Der Zeitpunkt ist hier frei wählbar:

* Professionalisierungsbereich (15 CP)

Das vierte Semester ist für den Abschluss und die Verteidigung der Master Thesis vorgesehen. Die erfolgreiche Abschlussarbeit wird dann in eine Publikation überführt. Außerdem werden die Forschungsergebnisse auf einer von den Studierenden des Masterjahrgangs selbst organisierten Absolventenkonferenz einem größeren Publikum vorgestellt.

* Master Thesis (18 CP)
* Disputation (3 CP)
* Masterkolloquium: Publikation und Absolventenkonferenz (9 CP)

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

* Vorlesung: Die Vorlesung, unterstützt durch selbstorganisiertes Lernen, Tutorien bzw. Übungen stellt einen europawissenschaftlichen Themenbereich unter Aufarbeitung von Datenmaterial und wissenschaftlicher Literatur im Zusammenhang dar.
* Seminar: Das Seminar führt durch aktive Mitarbeit der Studierenden in die fachlichen Probleme, Arbeitsweisen, Methoden und Ansätze ein. Es dient der Erschließung wissenschaftlicher Literatur und /oder der intensiven Behandlung eines fachspezifischen Themas im Studium. Die Studierenden bearbeiten in der Regel einen Teilbereich des Seminarthemas und erbringen damit den Nachweis ihrer Fähigkeit zur selbständigen wissenschaftlichen Arbeit. Durch Einsatz von Respondenzen (Koreferaten) wird Teamarbeit gefördert. Englischsprachige Seminare entwickeln die Fähigkeit zur Kommunikation in der Fachsprache Englisch. Ab dem dritten Studienjahr treten auch polnisch- und russischsprachige Lehrveranstaltungen für die entsprechenden Studienrichtungen hinzu.
* Kurse: Die Kurse dienen der konzentrierten Wissensvermittlung in didaktisch reflektierter Form. Angeleitete aber selbständig durchzuführende Recherchen gehören zum Ar-beitsprofil.

Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen

* Studienschwerpunkt 1: „Sprachen Ost- und Mitteleuropas“
* Studienschwerpunkt 2: „Literaturen Ost- und Mitteleuropas“
* Studienschwerpunkt 3: „Kulturen Ost- und Mitteleuropas“
* Studienschwerpunkt 4: „Gesellschaften Ost- und Mitteleuropas“

Auslandssemester

Ein Auslandssemester in einem slavischen Land wird empfohlen, sollte aber gleich zu Beginn des Studiums geplant und im dritten Semester durchgeführt werden.
Beide Kooperationspartner verfügen über eine sehr gute internationale Vernetzung, die auch ein Auslandssemester an einer der zahlreichen Partneruniversitäten ermöglicht.

Gute Kontakte bestehen zu Universitäten in den Städten: Krakau, Danzig, Warschau, St. Petersburg, Belgorod und Moskau.
Auch ein Jahresaufenthalt, der dann die Masterphase entsprechend verlängert, kann für die Profilbildung und die beruflichen Perspektiven von Vorteil sein.

Prüfungen und Prüfungsformen

Abgeschlossen werden die Module in der Regel mit einer Hausarbeit, einer Klausur oder einer ähnlichen Form der Leistungsüberprüfung (Referat, Präsentation, Literaturbericht: „state of the art“, Ergebnisbericht, Essay, Rezension).

Besonderheiten Studium / Sonstiges

Eine Besonderheit des Studienprogramms ist die Gestaltung des Abschlussmoduls: Die Masterarbeit entsteht bereits während des dritten Semesters und wird zu Beginn des vierten Semesters eingereicht. Die daraufhin folgende Begutachtung und Diskussion geht in die Endfassung ein, die im vierten Semester in eine wissenschaftliche Publikation überführt wird. Die Ergebnisse der eigenen Forschung werden darüber hinaus in einer von den Studierenden organisierten Fachkonferenz dem interessierten Publikum vorgestellt.

Anforderungen

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
Für die Aufnahme in einen Masterstudiengang ist der Abschluss eines Studiums auf Bachelor-Niveau Voraussetzung.
Die fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen sind in der aktuellen Aufnahme-/Zulassungsordnung (s. u.) geregelt.
Darin enthalten sind auch die unterschiedlichen Fristen für die Nachweiserbringung.

Kenntnisse in Russisch oder Polnisch; während des Studiums wird eine zweite Slavine erlernt.

Zulassungsfrei; es stehen Studienplätze für alle BewerberInnen zur Verfügung

Weitere Voraussetzungen

Benötigter Abschluss: Bachelor
Benötigte Berufserfahrung Nicht angegeben

Akkreditierung

Akkreditiert durch: ZEvA

Stellen Sie eine Frage

You can contact Dr. Yvonne Pörzgen to ask a question about Slavische Studien at University of Bremen.

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