| Bewerbungsfrist: | Juli 15 | ||
| Jährliche Studiengebühr: | Gratis - | ||
| Location: | Bremen / Deutschland / Karte anzeigen ▾ Karte ausblenden ▴ | ||
| Dauer: | 24 Monate | Beginn: | Oktober |
| Unterrichtsform: |
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| Studienart: |
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| Credits (ECTS): | 120 | ||
| Sprachen: | Deutsch | ||
Warum „Stadt- und Regionalentwicklung“ studieren?
Städte sind in besonderer Weise mit dem sozioökonomischen Wandel und den daraus resultierenden veränderten Chancen und Schwierigkeiten moderner Gesellschaften befasst. Vor dem Hintergrund der Globalisierung und Europäisierung dienen Städte und Regionen den sozialen Akteuren in vielfältiger Weise als zentraler Bezugspunkt ihrer Entscheidungen und Handlungen. Städtische Strukturen eröffnen auf engem Raum vielfältige Möglichkeiten zur Kommunikation und Interaktion. Sie bilden dadurch einen Kristallisationspunkt für Innovationen, von denen positive Effekte für Wachstum und Beschäftigung auf regionaler Ebene ausgehen können. Auch wirkt sich der demographische Wandel auf die Stadtgesellschaften aus, zum Beispiel in Form veränderter Wanderungsdynamiken. Migrationen richten sich weiterhin vornehmlich auf Städte und dort sind neue, zunehmend transnational organisierte Formen der Migration und Integration verankert.
Mit diesen neuen Entwicklungen gehen Veränderungen der innerstädtischen Strukturen einher. Bevorzugten Stadtquartieren stehen Gebiete gegenüber, in denen die Bewohnerinnen und Bewohner mit eingeschränkten Möglichkeiten der Lebensführung konfrontiert sind. Es stellt sich die Frage, wie das dichte Zusammenleben unterschiedlicher und einander zumeist unbekannter Personen gelingen und wie langfristig soziale Kohäsion bzw. eine nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung erreicht werden kann.
Das Masterprogramm Stadt- und Regionalentwicklung verfolgt das Ziel, den Studierenden aktuelles Wissen der Forschung zu räumlichen Differenzierungen im urbanen und regionalen Kontext zu vermitteln und ihnen einen Einblick in die berufliche Praxis der Projektarbeit zu geben. Der Studiengang wird von den Fächern Geographie und Soziologie interdisziplinär getragen. Durch diese Fächerkombination hebt sich der Studiengang von vergleichbaren Studienangeboten aus dem Bereich der Stadt- und Regionalforschung ab. Zudem wird das heterogene Spektrum der wissenschaftlichen Herangehensweisen berücksichtigt, mit denen räumliche Differenzierungen nachvollzogen werden können.
Das Studium vermittelt vertiefte Kenntnisse zu den Theorien der Stadt- und Regionalentwicklung, zu gegenstandbezogenen Methoden empirischer Forschung und zu den unterschiedlichen Anforderungen, denen sich die Stadt- und Regionalplanung heute gegenüber sieht. Die Absolventinnen und Absolventen sollen in die Lage versetzt werden, aktuelle Probleme der Stadt- und Regionalentwicklung zu erkennen, diese einzuschätzen und wissenschaftlich adäquat zu bearbeiten. Sie machen sich damit vertraut, die jeweiligen Herausforderungen theoretisch zu reflektieren und kennen die verschiedenen Forschungsansätze und -methoden. Sie befassen sich mit den Entwicklungsmöglichkeiten städtischer und/oder regionaler Strukturen und lernen, diese schriftlich und verbal in verschiedenen beruflich relevanten Konstellationen zu präsentieren. Sie werden in die Lage versetzt, auf Basis der im Studium erworbenen Kenntnisse selbständig Entwicklungsalternativen zu formulieren und dieses Wissen und die Fähigkeiten dann im späteren Beruf oder in weiterführenden wissenschaftlichen Arbeiten einzubringen – zum Beispiel in Form einer Promotion. Um den Studierenden solche Kompetenzen zu vermitteln, wird neben inhaltlichen Schwerpunkten auch besonderer Wert auf fundierte Methodenkenntnisse gelegt.
Studienverlaufsplan
Der Master-Studiengang dauert vier Semester (Regelstudienzeit). Er umfaßt je ein Pflichtmodul in den Studienbereichen Stadt und Region, Methoden sowie im Projekt Planungspraxis. Im 2. Semester beginnend werden zwei Wahlpflichtmodulezum Ende des 3. Semesters abgeschlossen. Das vierte Semester dient der Abfassung der Thesis (Abschlussarbeit).
Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil
Lehrveranstaltungen werden angeboten in Form von Vorlesungen, Seminare, Übungen und Projekten.
Praktikum
Ein mindestens sechswöchiges Praktika während der ersten beiden Semester ist optionaler Bestandteil des Studiums.
Auslandssemester
Ein Auslandspraktikum oder -semester ist möglich. Die zahlreichen Partnerschaften des Instituts für Geographie können für den Austausch genutzt werden.
Prüfungen und Prüfungsformen
Die Prüfungen finden Modulbegleitend statt. Modulprüfungen bzw. Teilmodulprüfungen können in den folgenden Formen durchgeführt werden:
* mündliche Prüfung
* Arbeit unter Aufsicht
* schriftlich ausgearbeitetes Referat mit Vortrag in der Lehrveranstaltung
* Projektbericht
* Praktikumbericht
Das Studium schließt mit der Masterarbeit und dem Kolloquium ab.
Besonderheiten Studium / Sonstiges
Das zeichnet den Master „Stadt- und Regionalentwicklung“ an der Universität Bremen aus
* Interdisziplinärer Studiengang der Fächer Geographie und Soziologie
* Theorie- und Forschungskompetenz im Bereich der Stadt- und Regionalentwicklung
* In den Wahlpflichtmodulen verankerte Hinführung zum eigenständigen wissenschaftlichen Arbeiten
* Methodenkompetenz
* Möglichkeiten der Berufsorientierung durch Projektarbeit, Praktika und die Wahlpflichtangebote zur individuellen Profilbildungen (General Studies)
Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
Für die Aufnahme in einen Masterstudiengang ist der Abschluss eines Studiums auf Bachelor-Niveau Voraussetzung.
Die fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen sind in der aktuellen Aufnahme-/Zulassungsordnung (s. u.) geregelt.
Darin enthalten sind auch die unterschiedlichen Fristen für die Nachweiserbringung.
Englisch B1-Nachweis
| Benötigter Abschluss: | Bachelor |
| Benötigte Berufserfahrung | Nicht angegeben |
Akkreditiert durch: ACQUIN
You can contact Prof.Dr. Ivo Mossig to ask a question about Stadt- und Regionalentwicklung at University of Bremen.
Über das untenstehende Formular, können Sie Fragen direkt an die Kontaktpersonen der Universität richten.
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