| Bewerbungsfrist: | September 16 | ||
| Jährliche Studiengebühr: | Gratis ≈ € 728 (nicht-EW) | ||
| Location: | Linz / Österreich / Karte anzeigen ▾ Karte ausblenden ▴ | ||
| Dauer: | 24 Monate | Beginn: | Oktober |
| Unterrichtsform: |
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| Studienart: |
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| Credits (ECTS): | 120 | ||
| Sprachen: | Deutsch | ||
Neben einer grundsätzlichen Vertiefung bietet das Masterstudium die Möglichkeit der spezifischen Profilierung innerhalb der Architektur. Wir bieten Top-Wissen zu Fragen der Nachhaltigkeit (Ökologie, Solarbau, intelligente Haustechnik, des Bauens mit Holz und des Bauens in Entwicklungsländern .
International gewonnene Preise mit Entwurfs- und Diplomarbeiten unterstreichen diese Kompetenzen (Energy Globe 2006, Aga-Khan-Architekturpreis Bangkadesh, Wettbewerbssieg „Just Jerusalem“).
Berufsfelder
Das Studium qualifiziert für sämtliche Tätigkeiten innerhalb der Architektur, in der Stadtplanung und Raumordnung sowie darüber hinaus in der Architekturtheorie, im Architekturjournalismus, im Architekturmanagement, in der Bauverwaltung, Bauwirtschaft und Bauträgerschaft.
Das Masterstudium der Architektur an der Kunstuniversität Linz umfasst insgesamt 4 Semester zu je 30 ECTS-Anrechnungspunkten (in Folge European Credits, oder kurz ECs genannt). Das ergibt in Summe 120 ECs. Davon sind 15 ECs (das sind 12,5%) als Freie Wahlfächer an einer der anerkannten in- oder ausländischen Universitäten zu absolvieren.
Die grundlegende Idee des Studiums ist die kontinuierliche und nachhaltige Verschränkung von künstlerischen, technischen und theoretischen Wissensgebieten mit konkreten Entwurfsprojekten. Die Projektmodule Entwerfen und Vertiefen stehen in einer fortlaufenden Parallelstruktur mit insgesamt 15 ECs pro Semester im Zentrum der Ausbildung.
Über die freien Wahlfächer hinaus ermöglichen die angebotenen Wahlpflichtfächer in den Kompetenzmodulen eine persönliche fachspezifische Schwerpunktgestaltung. Es werden Inhalte aus den Bereichen Kunst, Technik, Wirtschaft und Theorie in fachlicher Breite, inhaltlicher Tiefe und mittels Beispielen anschaulich und mit aktuellen Bezügen vermittelt.
Die Ausbildung vermittelt einerseits künstlerisch-gestalterisches und technisches Wissen, macht dieses in seinen Entstehungs- und Wirkungszusammenhängen erkennbar und vermittelt andererseits Fähigkeiten, die den Umgang mit komplexen Denkansätzen und Arbeitsmethoden ermöglichen. Durch die Vermittlung und entsprechende Integration von Formen und Methoden der Organisationsgestaltung sowie des Selbstmanagements soll die Fähigkeit zu klarer Zieldefinition, Zeitplanung sowie die Strukturierung von interdisziplinärer Teamarbeit bereits in das Studium einbezogen werden. Das Vermitteln und Präzisieren von Arbeitszielen und -methoden sowie das Vorstellen von Konzepten und Arbeitsergebnissen findet besondere Beachtung. In Reaktion auf immer komplexer werdende Gesellschaftsprozesse wird auf den Erwerb „sozialer Kompetenz“ ein besonderes Gewicht gelegt.
Ein wesentliches Lernziel liegt bei der Pflege vernetzten Denkens, der Verbindung der künstlerischintuitiven mit der wissenschaftlichen Herangehensweise sowie in Folge bei einer Abschätzung der umfassenden (Aus-)Wirkung des eigenen Tuns und Gestaltens. Dabei geht es um eine ganzheitliche Verantwortung gegenüber kulturellen, künstlerischen, sozialen und gesellschaftlichen Zielsetzungen
insbesondere solchen von aktueller Brisanz (Globalisierung, Ökologie, Digitale Technologie, Konsumismus, neue Medien).
Aus der Pragmatik der Studienrichtung ergibt sich eine Position, die Visionen nicht nur entwickeln, sondern auch umsetzen will. Es werden nicht fremdbestimmte Leitbilder vermittelt, sondern Möglichkeiten der Interventionen am konkreten kulturellen Bestand. Die Studierenden werden in die Lage versetzt, auf diesen nachhaltig einzuwirken. Es geht um eine Gestaltung und eine Architektur, die „Leben gestaltet“ und sich nicht in die Nischen eines temporären Events verdrängen lässt. Erfolge definieren sich demgemäss weniger im Vergleich als aus der „Wegstrecke“ zwischen Ausgangspunkt und Ergebnis einer Arbeit.
Das Ziel besteht darin, sowohl den Entstehungsprozessen wie den Ergebnissen und allen daran Beteiligten ungeteilte Aufmerksamkeit zu schenken. Im Interesse eines umfassenden Kulturanspruchs kommen die Persönlichkeit von GestalterIn und AuftraggeberIn, die Aufgabe, der Ort und die Zeit des Handelns zu ihren (gleichen) Rechten.
Das Lernen im Masterstudium der Architektur an der Kunstuniversität Linz erfolgt in steter Wechselwirkung von theoretischer Grundlagenvermittlung (Vorlesungen) und tätiger Erforschung, Erfahrung, Anschauung und Übung (Projektarbeit, Workshops, Seminare, Exkursionen).
Die Ausbildung fördert insbesondere in der Projektarbeit, in Seminaren und in Workshops individuelle Schwerpunktinteressen und Begabungen der einzelnen Studierenden. In der zentralen Lehrform, dem künstlerischen Projektstudium, sind die Vernetzung der Wissensbereiche, die interdisziplinäre Zusammenarbeit und/oder Vertiefung sowie die Einbeziehung einzelner Fächer gefördert und gefordert.
Ein Zusammenfassen von Lehrinhalten und Zeiteinheiten durch die Zusammenarbeit von einzelnen Lehrenden ist, soweit inhaltlich oder didaktisch sinnvoll, erwünscht.
Die Voraussetzung zum Masterstudium der Architektur ist ein abgeschlossenes Bachelorstudium der Architektur oder ein diesem gleichwertiges abgeschlossenes Studium. Bachelor-AbsolventInnen, die noch keine positiv beurteilte künstlerische Eignung vorweisen, haben diese in Form einer zwei- bis dreitägigen mündlichen und schriftlichen kommissionellen Zulassungsprüfung nachzuweisen.
Im ersten Teil der Prüfung präsentieren und erörtern die BewerberInnen im Rahmen eines Bewerbungsgespräches die eigenen und einschlägigen künstlerischen Arbeiten. Dabei werden die konzeptionelle und darstellerische Qualität der Arbeiten sowie deren Vermittlung beurteilt.
Im zweiten Teil, der Klausurarbeit, wird die künstlerische und konzeptionelle Artikulationsfähigkeit sowie das Bewusstsein für Problemstellungen der Architektur durch eine entsprechende Aufgabenstellung (Text, freies Zeichnen etc.) erkundet und die Fähigkeit zum räumlichen und vernetzten Denken durch die Erarbeitung eines Architekturentwurfes mit fachlicher Vernetzung bzw. Integration zu Teilgebieten der Architektur überprüfet.
Die Lehrveranstaltungen zu (Einführung in) wissenschaftliches Arbeiten (4ECs) ist – wenn nicht nachweisbar – im Laufe des Masterstudium, auf alle Fälle jedoch vor Anmeldung zur Masterarbeit, nachzuholen.
| Benötigter Abschluss: | Bachelor |
| Benötigte Berufserfahrung | Nicht angegeben |
You can contact Michael Zinner to ask a question about Architektur, MArch at The University of Art and Design Linz.
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