| Bewerbungsfrist: | August 15 | ||
| Jährliche Studiengebühr: | Gratis | ||
| Location: | Berlin / Deutschland / Karte anzeigen ▾ Karte ausblenden ▴ | ||
| Dauer: | 24 Monate | Beginn: | Oktober |
| Unterrichtsform: |
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| Studienart: |
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| Sprachen: | Deutsch | ||
Der Ernst-Ludwig-Ehrlich-Masterstudiengang ist ein nicht-konsekutiver, forschungsorientierter Studiengang. Der Studiengang ermöglicht die Beschäftigung mit zentralen Fragen der europäischen Geschichte und Kultur anhand der Beziehungen von Juden und Christen. Das Studium erfolgt im Kontext eines breiten Publikations- und Forschungsfeldes sowie entsprechender Kooperationen mit außeruniversitären Einrichtungen.
Der Studiengang qualifiziert zur Analyse historischer Zusammenhänge jüdisch-christlicher Beziehungen, zur Erschließung systematischer Strukturen, zur Reflexion theologischer Positionen und zum Nachdenken über die Praxis des jüdisch-christlichen Dialogs.
Die christliche Judenfeindschaft wird den geschichtlichen Epochen entsprechend in ihren unterschiedlichen Ausformungen kritisch dargestellt (Antike, Mittelalter, Neuzeit). Die Methoden jüdischer und christlicher Schriftauslegung werden vorgestellt ebenso wie gemeinsame Elemente liturgischer Praxis; Interaktionen in den Bereichen Philosophie sowie Kunst- und Literaturgeschichte werden aufgezeigt. Themen jüdischer und christlicher Theologie in Bezug auf die Gottes- und Messiasfrage werden ebenso behandelt wie einschlägige ethische Fragestellungen und Themenfelder des jüdisch-christlichen Dialogs.
Absolventinnen und Absolventen verfügen über vertiefte wissenschaftliche Kenntnisse und weiterführende berufsqualifizierende Kompetenzen.
Die Konzentration auf die Geschichte, Theorie und Praxis der jüdisch-christlichen Beziehungen stellt spezifische Kompetenzen zur Verfügung, die auf vertieftes und spezialisiertes Arbeiten in einem weiten Feld von Wissenschaft und Forschung vorbereiten, insbesondere an Hochschulen, universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, bei der Vermittlung von Geschichte, Theorie und Praxis der jüdisch-christlichen Beziehungen in der akademischen und außerakademischen Lehre und Bildung, bei der Dokumentation und im Journalismus. Im forschungsorientierten Studium werden Fähigkeiten, die für eine spätere Promotion notwendig sind, ausgebildet.
Darüber hinaus gibt es durch die erworbenen Fertigkeiten (Recherche, Abfassung von Texten und Präsentationen, Moderation im interreligiösen Dialog) Zugang zu Berufsfeldern, die durch Aufgaben im Bereich der Wissensvermittlung, der Organisation und des Managements bestimmt sind. Die vertieften wissenschaftlichen Kenntnisse und weiterführenden berufsqualifizierenden Kompetenzen können insbesondere sowohl in kirchlichen Arbeitsfeldern wie Gemeinden und Akademien eingesetzt werden als auch in Werkstätten interreligiöser Kommunikation. Zudem können die erworbenen Fähigkeiten und Kenntnisse auch außerhalb der klassischen Religionsberufe in Bereichen wie Kulturmanagement, Beratungstätigkeiten in religiösen und interkulturellen Belangen, Erwachsenenbildung, Stiftungs-, Medien- und Verlagswesen eingesetzt werden.
Der Masterstudiengang Geschichte, Theorie und Praxis der Jüdisch-Christlichen Beziehungen gliedert sich in drei Studienschwerpunkte: das Themenfeld Gegensatz, das Themenfeld Schnittmengen und das Themenfeld Reflexionen.
Aufbau und Ablauf des Studiums regelt die Studienordnung. Sie enthält detaillierte Beschreibungen der Inhalte und Qualifikationsziele jedes einzelnen Moduls und einen exemplarischen Studienverlaufsplan. Die Prüfungsordnung definiert Art und Anforderungen der Prüfungsleistungen der Module und der Master-Prüfung. In den Ordnungen sind die Leistungspunkte (LP) für jedes Modul bzw. jede Veranstaltung sowie der Arbeitsaufwand in Zeitstunden für das gesamte Studium angegeben.
Die Masterarbeit soll zeigen, dass die Studierenden in der Lage sind, eine Forschungsaufgabe mit wissenschaftlichen Methoden selbstständig zu bearbeiten und darzustellen. Nach erfolgreichem Abschluss des Studienprogramms wird der Hochschulgrad Master of Arts (M.A.) verliehen.
Module des Studiengangs
Themenfeld Gegensatz. Christliche Judenfeindschaft und Antisemitismus
* Jüdisch-Christliche Antike
* Jüdisch-Christliches Mittelalter
* Jüdisch-Christliche Neuzeit
Themenfeld Schnittmengen (Gemeinsame Traditionen und Formen der Konvivenz)
* Schriftauslegung
* Liturgische Praxis
* Interaktion
Themenfeld Reflexionen (Gemeinsame theologische Themenfelder)
* Gottesverständnis / Messianismus
* Gesetz / Verheißung / Ethik
* Theorie und Praxis des jüdisch-christlichen Dialogs
Für den Zugang zum Masterstudiengang müssen Bewerberinnen und Bewerber die folgenden Voraussetzungen nachweisen:
* Bachelorabschluss oder ein gleichwertiger anderer Hochschulabschluss.
Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt.
Bewerberinnen und Bewerber, deren Muttersprache nicht Deutsch ist und die ihren Studienabschluss an einer ausländischen Universität oder gleichgestellten Einrichtung erworben haben, müssen den Nachweis der erforderlichen Sprachkenntnisse für den Studiengang oder eines gleichwertigen Kenntnisstandes gemäß der Ordnung für die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerberinnen und -bewerber an der Freien Universität Berlin erbringen.
Weitere Informationen zu den Zugangsvoraussetzungen, insbesondere zum Zulassungsverfahren enthält die Satzung zur Regelung der Vergabe von Studienplätzen für den Ernst-Ludwig-Ehrlich-Masterstudiengang für Geschichte, Theorie und Praxis der Jüdisch-Christlichen Beziehungen.
| Benötigter Abschluss: | Bachelor |
| Benötigte Berufserfahrung | Nicht angegeben |
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